Deutsche Wirtschaft: Pessimismus und Rückgang der Investitionen
„Ein tragfähiger Aufschwung rückt in weite Ferne“
Image: Welt
Die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland sind stark eingetrübt, wie die aktuelle Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigt. 26 Prozent der Unternehmen bewerten die Lage als schlecht, und nur 13 Prozent erwarten eine Verbesserung. Die DIHK senkt ihre Wachstumsprognose für 2023 auf 0,3 Prozent.
- 0126 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die wirtschaftliche Lage als schlecht, was dem Niveau während der Corona-Pandemie entspricht.
- 02Der Anteil pessimistischer Firmen ist seit Jahresbeginn um acht Prozentpunkte gestiegen.
- 03Die DIHK hat die Wachstumsprognose für 2023 auf nur 0,3 Prozent gesenkt, nachdem ursprünglich ein Prozent erwartet wurde.
- 0470 Prozent der Unternehmen sehen steigende Energie- und Rohstoffpreise als das größte Geschäftsrisiko.
- 05Nur 23 Prozent der Unternehmen planen, ihre Investitionen zu erhöhen, während ein Drittel plant, diese zu reduzieren.
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Die aktuellen Aussichten für die deutsche Wirtschaft sind düster, wie die Konjunkturumfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) zeigt. Fast drei Monate nach dem Ausbruch des Iran-Kriegs ist die Stimmung der Unternehmen auf einen Tiefpunkt gefallen. 26 Prozent der befragten Firmen bewerten die wirtschaftliche Lage als schlecht, was dem Niveau während der Corona-Pandemie entspricht. Zudem erwarten nur 13 Prozent der Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten bessere Geschäfte, während ein Drittel einen Rückgang prognostiziert. Die DIHK hat ihre Wachstumsprognose für 2023 auf 0,3 Prozent gesenkt, nachdem ursprünglich ein Wachstum von 1 Prozent erwartet wurde. DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov erklärt, dass der Krieg im Nahen Osten einen erneuten Schatten auf die bereits geschwächte deutsche Wirtschaft wirft. Die Unternehmen sehen sich weiterhin hohen Arbeitskosten, Energiepreisen, Bürokratie und Steuern gegenüber. 70 Prozent der Unternehmen betrachten die zuletzt stark gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise als das größte Geschäftsrisiko. Nur 23 Prozent planen, mehr zu investieren, während ein Drittel die Investitionen reduzieren möchte. Die Investitionen in Erweiterungen befinden sich auf dem tiefsten Stand seit der Finanzkrise 2008/2009.
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Die wirtschaftlichen Herausforderungen könnten zu einem Rückgang der Beschäftigung und einer weiteren Verlangsamung des Wirtschaftswachstums führen.
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