EU und Mexiko unterzeichnen Freihandelsabkommen zur Diversifizierung des Handels
„Dieses Abkommen verleiht uns Flügel“ – EU und Mexiko schließen Freihandelsdeal
Image: Welt
Mexiko und die Europäische Union haben ein neues Freihandelsabkommen unterzeichnet, um ihre wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA zu verringern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betonte, dass das Abkommen Arbeitsplätze schaffen und den Handel in verschiedenen Sektoren fördern wird. Die Exporte Mexikos in die EU könnten bis 2030 auf 36 Milliarden Dollar steigen.
- 01Das neue Abkommen erweitert ein bestehendes Abkommen von 2000, das sich nur auf Industriegüter bezog.
- 02Mexikos Wirtschaftsministerium schätzt, dass die Exporte des Landes in die EU bis 2030 um 50 Prozent steigen könnten.
- 03Das Abkommen ermöglicht zollfreien Zugang für fast alle Waren, darunter mexikanisches Hühnchen und europäisches Milchpulver.
- 04Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Mexiko sind in den letzten zehn Jahren um 75 Prozent gewachsen.
- 05Das Abkommen muss noch vom Europäischen Parlament genehmigt werden, was in den kommenden Monaten erwartet wird.
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Mexiko und die Europäische Union haben ein Freihandelsabkommen unterzeichnet, das darauf abzielt, die wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA zu reduzieren und den Handel zwischen beiden Regionen zu fördern. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte in Mexiko-Stadt, dass das Abkommen dazu beitragen soll, mehr Arbeitsplätze und Wertschöpfung auf beiden Seiten des Atlantiks zu schaffen. Das neue Abkommen erweitert ein bestehendes Abkommen von 2000, das sich nur auf Industriegüter konzentrierte, und umfasst nun auch Dienstleistungen, digitales Geschäft, Investitionen und landwirtschaftliche Produkte. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hob die Chancen hervor, die sich insbesondere für die Pharmaindustrie, Landwirtschaft und Elektromobilität ergeben. Das mexikanische Wirtschaftsministerium schätzt, dass die Exporte des Landes in die EU bis 2030 von derzeit rund 24 Milliarden Dollar auf 36 Milliarden Dollar steigen könnten. Das Abkommen sieht zollfreien Zugang für nahezu alle Waren vor, darunter mexikanisches Hühnchen und europäisches Milchpulver. Die Handelsbeziehungen zwischen der EU und Mexiko sind in den letzten zehn Jahren um 75 Prozent gewachsen. Das Abkommen muss jedoch noch vom Europäischen Parlament genehmigt werden, was in den kommenden Monaten erwartet wird.
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Das Abkommen könnte die mexikanische Wirtschaft stärken, indem es die Exporte in die EU erhöht und neue Arbeitsplätze schafft.
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