Deutsche Unternehmen investieren verstärkt in den USA trotz Trumps Zollpolitik
Wirken Trumps Zölle? - Deutsche Firmen investieren wieder mehr in den USA
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Trotz der harten Zollpolitik von Donald Trump planen 41 Prozent der deutschen Firmen mit US-Standorten, ihre Präsenz in den USA zu erweitern. Dies ist eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr, wobei 35 Prozent der Unternehmen auch mehr Arbeitsplätze schaffen wollen. Analysten sehen die Gründe für diese Investitionsneigung weniger in den Zöllen als in ungünstigen Rahmenbedingungen in Europa.
- 0141 Prozent der deutschen Firmen in den USA planen, ihre Präsenz zu verstärken, im Vergleich zu 26 Prozent im Vorjahr.
- 0235 Prozent der Unternehmen erwarten, mehr Arbeitsplätze in den USA zu schaffen.
- 03Der Exportwert deutscher Waren in die USA fiel zwischen Januar und November 2025 um 9,4 Prozent auf rund 135,8 Milliarden Euro.
- 04Wirtschaftsweise Veronika Grimm betont, dass die Investitionslust eher auf die schlechten Rahmenbedingungen in Europa zurückzuführen ist.
- 05In Zukunftsbranchen wie Chipfertigung und Medizintechnik haben die USA entscheidende Vorteile gegenüber Europa.
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Trotz der harten Zollpolitik von Donald Trump, die einen Basiszoll von 15 Prozent auf die meisten EU-Exporte in die USA umfasst, zeigen deutsche Unternehmen ein wachsendes Interesse an Investitionen in den USA. Laut einer Auswertung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) planen 41 Prozent der deutschen Firmen mit US-Standorten, ihre Präsenz zu verstärken, was einen Anstieg von 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Zudem rechnen 35 Prozent der Unternehmen damit, neue Arbeitsplätze in den USA zu schaffen. Der Exportwert deutscher Waren in die USA ist jedoch zwischen Januar und November 2025 um 9,4 Prozent auf rund 135,8 Milliarden Euro gesunken. Wirtschaftsweise Veronika Grimm erklärt, dass die erhöhten Investitionen weniger auf Trumps Zollpolitik zurückzuführen sind, sondern vielmehr auf die ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Europa. In Zukunftsbranchen wie der Chipfertigung und Medizintechnik sind die USA aufgrund flexiblerer Arbeitsgesetze und geringerer Regulierungen im Vergleich zu Europa attraktiver. Grimm äußert jedoch, dass die klassischen Industrien wie Stahl und Automobil nicht von Trumps Rückhol-Plan profitieren werden, da die USA im internationalen Preisvergleich nicht wettbewerbsfähig sind.
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Die Investitionen deutscher Unternehmen in den USA könnten zu einer Schaffung neuer Arbeitsplätze und einem Anstieg der wirtschaftlichen Aktivität führen.
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