Forschung zu gedruckten Neuronen revolutioniert Gehirn-Maschine-Schnittstellen
Forscher drucken einzigartige Neuronen, die mit dem Gehirn kommunizieren
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Wissenschaftler der Northwestern University in Illinois haben neuartige, gedruckte künstliche Neuronen entwickelt, die direkt mit lebenden Gehirnzellen interagieren können. Diese Fortschritte könnten Anwendungen in Gehirn-Maschine-Schnittstellen und Neuroprothesen finden, um Funktionen wie Hören und Sehen wiederherzustellen und die Energieeffizienz in der Computertechnologie zu verbessern.
- 01Gedruckte künstliche Neuronen interagieren direkt mit lebenden Gehirnzellen.
- 02Mögliche Anwendungen in Neuroprothesen zur Wiederherstellung von Hören und Sehen.
- 03Die Technologie könnte die Effizienz von KI-Systemen erheblich steigern.
- 04Der Herstellungsprozess ist kostengünstig und umweltfreundlich.
- 05Forschungen in Deutschland ergänzen diese Entwicklungen im Bereich neuromorphes Computing.
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Forscher der Northwestern University im US-Bundesstaat Illinois haben innovative, gedruckte künstliche Neuronen entwickelt, die in der Lage sind, direkt mit lebenden Gehirnzellen zu kommunizieren. Diese Neuronen erzeugen elektrische Signale, die echten neuronalen Aktivitäten ähneln, und könnten in Anwendungen wie Gehirn-Maschine-Schnittstellen und Neuroprothesen eingesetzt werden. In Experimenten mit Mausgehirnschnitten konnten die künstlichen Neuronen erfolgreich Reaktionen in echten Neuronen auslösen. Die Technologie könnte das Potenzial haben, die Präzision von Implantaten zur Wiederherstellung von Hören und Sehen zu verbessern. Darüber hinaus deutet die Forschung auf neuromorphes Computing hin, das darauf abzielt, Computer effizienter zu machen, indem die Funktionsweise des menschlichen Gehirns nachgeahmt wird. Mark C. Hersam, der die Studie leitete, betont die Notwendigkeit effizienterer Hardware zur Bewältigung der steigenden Anforderungen von KI-Systemen. Die Verwendung von druckbaren, flexiblen Materialien zur Herstellung dieser Neuronen könnte auch ökologische Vorteile bieten, da der Herstellungsprozess kostengünstig ist und Abfall reduziert. In Deutschland gibt es ähnliche Forschungsprojekte, die sich mit memristiven Bauelementen und neuromorphen Chips befassen, was zeigt, dass das internationale Rennen um gehirninspiriertes Computing bereits in vollem Gange ist.
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Die Entwicklung dieser künstlichen Neuronen könnte die Behandlung von neurologischen Erkrankungen revolutionieren und die Lebensqualität von Patienten verbessern, die an Hör- oder Sehbehinderungen leiden.
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