Protest gegen Julian Reichelts Buch bei Westend Verlag: Autoren distanzieren sich
Öffnung zur "extremen Rechten": Autoren protestieren gegen Reichelt-Buch bei Westend Verlag

Image: Ntv
Rund 30 Autoren, darunter der Linken-Politiker Gregor Gysi, protestieren gegen die Veröffentlichung eines Buches von Julian Reichelt beim Westend Verlag, das Beiträge von Personen aus dem rechten Spektrum enthält. Sie distanzieren sich von dem Verlag und kündigen an, künftig nicht mehr dort zu publizieren, da sie eine ideologische Wende befürchten.
- 01Das Buch 'Links - Deutsch / Deutsch - Links' wurde von Julian Reichelt und Pauline Voss herausgegeben und enthält Beiträge von Autoren, die der AfD nahestehen.
- 02Die protestierenden Autoren werfen dem Westend Verlag vor, das Spektrum seiner Veröffentlichungen bis zur extremen Rechten erweitert zu haben.
- 03Der Verlag erklärte, dass abweichende Positionen ernst genommen werden und zur offenen Debatte beitragen sollen.
- 04Die Autoren betonen ihr Recht, ihre publizistische Arbeit nicht in einer ideologischen Nachbarschaft zur extremen Rechten fortzusetzen.
- 05Der Verlag behauptet, dass er Gesprächsanfragen der Autoren ignoriert habe, während er gleichzeitig seine Türen für einen Austausch offen hält.
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Eine Gruppe von rund 30 Autoren, darunter der prominente Linken-Politiker Gregor Gysi, hat sich öffentlich gegen die Veröffentlichung eines Buches von Julian Reichelt beim Westend Verlag ausgesprochen. Das Buch mit dem Titel 'Links - Deutsch / Deutsch - Links', herausgegeben von Reichelt und Pauline Voss, enthält Beiträge von Personen, die als Teil des rechten Nius-Universums betrachtet werden. Die Autoren werfen dem Verlag vor, eine ideologische Wende vollzogen zu haben, indem er das Spektrum seiner Veröffentlichungen bis hin zur extremen Rechten erweitert hat. Sie kündigten an, künftig nicht mehr beim Westend Verlag zu publizieren. Der Verlag hingegen betont, dass er unterschiedliche Positionen als wertvolle Beiträge zur offenen Debatte ansieht und dass er die Türen für einen Austausch offen hält. Die Autoren erkennen das Recht des Verlags an, solche Texte zu veröffentlichen, betonen jedoch, dass sie ihre eigene publizistische Arbeit nicht in dieser ideologischen Nachbarschaft fortsetzen möchten.
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Die Entscheidung der Autoren, sich vom Westend Verlag zu distanzieren, könnte die zukünftige Publikationslandschaft für kritische Stimmen in Deutschland beeinflussen.
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