„Der Trainer ist respektlos“ - Mega-Zoff nach Regionalliga-Duell
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„Der Trainer ist respektlos“: Mega-Zoff nach Regionalliga-Duell Die Saison in der Regionalliga Nordost endete mit einem Mini-Eklat. Alexander Schmidt (57), Trainer von Chemie Leipzig, polterte nach der 0:1-Niederlage beim FSV Zwickau gegen seinen Kollegen Rico Schmitt (47). Offenbar aus Frust darüber, dass Schmitt verspätet zur Pressekonferenz erschien, schimpfte Schmidt: „Zwickau ist ein geiler Klub, aber der Trainer ist respektlos!“ Schmidt, der zuvor fünf Minuten auf seinen Zwickauer Trainerkollegen gewartet hatte, stand auf und verließ sichtlich frustriert den Pressekonferenzraum, wie Tag24 und die Freie Presse berichten. Wenige Augenblicke später erschien FSV-Trainer Schmitt, der kein Verständnis für die Reaktion des Chemie-Coaches zeigte: „Mir ist es in meinen 25 Jahren als Profitrainer auch schon so ergangen, dass ich länger warten musste, weil es noch etwas zu besprechen gab. So ist das nun mal.“ Über Schmidt sagte Schmitt weiter: „Er ist ein ganz erfahrener Zweitligatrainer, der aktuell hier Staub wischt, und da muss er auch mal etwas Wartezeit mitbringen. Der Bus steht ja immer noch hier unten, das sehe ich ja. Wahrscheinlich musste er mit dem Zug fahren – ich weiß es nicht.“ Dabei blickte der FSV-Trainer aus dem Fenster. Erst 20 Minuten nach dem Ende der Pressekonferenz rollte der Mannschaftsbus der Leipziger vom Hof. Zwickau bereit für Pokal-Finale gegen Aue Viel wichtiger als das Scharmützel mit seinem Trainerkollegen war für Schmitt jedoch der sportliche Erfolg: Durch den 1:0-Sieg gegen Chemie Leipzig (Tor: Marc-Philipp Zimmermann) beendet der FSV die Saison auf Tabellenplatz drei. „Was wir hier alle gemeinsam geschafft haben, ist herausragend. Mit 64 Punkten haben wir wieder einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht. Dafür möchte ich mich bei allen herzlich bedanken.“ Doch die Saison ist für Zwickau noch nicht beendet. Am kommenden Samstag (15.30 Uhr) wartet noch das Landespokal-Finale gegen Drittliga-Absteiger Erzgebirge Aue. Schmitt: „Wir haben eine wunderbare Woche vor uns. Einfacher geht's gar nicht.“ Worauf der Zwickau-Trainer abzielt: Der FSV geht als Außenseiter ins Endspiel, der größere Druck lastet klar auf Aue.
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