Ebola-Ausbruch im Kongo: Gefahren und internationale Reaktionen
Seltene Variante im Kongo: Was den Ebola-Ausbruch so gefährlich macht

Image: Ntv
In der Demokratischen Republik Kongo und Uganda breitet sich eine seltene Variante des Ebolavirus aus, für die es keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Die WHO hat den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, warnt jedoch, dass das Risiko für Europa gering ist. Die Bundibugyo-Variante hat eine Sterblichkeitsrate von etwa 37 Prozent, was niedriger ist als bei anderen Stämmen.
- 01Die Bundibugyo-Variante des Ebolavirus ist erst zum dritten Mal seit ihrem Auftreten im Jahr 2007 ausgebrochen.
- 02Die WHO hat 431.000 Euro für Sofortmaßnahmen bereitgestellt, um die Ausbreitung zu bekämpfen.
- 03Das Risiko einer unbemerkten Ausbreitung in Europa wird als gering eingeschätzt, da Ebola nur durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird.
- 04Der in Uganda verstorbene Patient hatte öffentliche Verkehrsmittel genutzt, um aus dem Kongo einzureisen, was die schnelle Übertragung des Virus zeigt.
- 05Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die betroffenen Provinzen des Kongo ab.
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In der Demokratischen Republik Kongo und Uganda hat ein Ausbruch einer seltenen Variante des Ebolavirus, bekannt als Bundibugyo, besorgniserregende Ausmaße angenommen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, da es für diese Variante keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Die Bundibugyo-Variante ist nur zum dritten Mal seit ihrem ersten Auftreten im Jahr 2007 ausgebrochen, und obwohl ihre Sterblichkeitsrate bei etwa 37 Prozent liegt, ist die Gefahr einer unkontrollierten Ausbreitung in Europa als gering einzustufen. Dies liegt daran, dass Ebola ausschließlich durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen wird. Die WHO hat 431.000 Euro für Sofortmaßnahmen bereitgestellt und warnt, dass die Nachbarländer des Kongo, darunter Uganda und der Südsudan, einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Ein kürzlich verstorbener Patient in Uganda hatte öffentliche Verkehrsmittel genutzt, um aus dem Kongo zu reisen, was die Möglichkeit einer schnellen Übertragung des Virus verdeutlicht. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in die betroffenen Regionen ab, um die Verbreitung des Virus zu verhindern.
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Die Warnungen vor Reisen in die betroffenen Provinzen könnten den Tourismus und die lokale Wirtschaft in diesen Regionen beeinträchtigen.
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