Lauterbach fordert WHO zur Ausrufung einer Klima-Pandemie auf
„Notstand von internationaler Tragweite“ - Lauterbach will „Klima-Pandemie“ ausrufen
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Karl Lauterbach, ehemaliger Gesundheitsminister Deutschlands, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, die Klimakrise als globale Gesundheitsnotlage zu erklären. Lauterbach ist Teil einer Expertengruppe, die argumentiert, dass der Klimawandel erhebliche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken birgt und neue Befugnisse für die WHO erforderlich sind, um angemessen auf diese Bedrohung reagieren zu können.
- 01Lauterbach fordert die WHO auf, den Klimawandel als gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite einzustufen.
- 02Er ist Mitglied der Paneuropäischen Kommission Klima und Gesundheit, die von der ehemaligen isländischen Premierministerin Katrín Jakobsdóttir geleitet wird.
- 03Die Kommission schlägt vor, ein WHO-Informationszentrum für Klima und Gesundheit einzurichten, um Regierungen zu unterstützen.
- 04Der 54-seitige Bericht der Kommission warnt, dass die Klimakrise eine Bedrohung für Sicherheit, soziale Stabilität und Gesundheit darstellt.
- 05Lauterbach und die Kommission fordern, dass die WHO mehr Befugnisse erhält, um koordinierte Maßnahmen bei extremen Wetterereignissen zu ergreifen.
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Karl Lauterbach (63), der ehemalige Gesundheitsminister Deutschlands, fordert die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf, die Klimakrise als globale Gesundheitsnotlage zu erklären. Lauterbach ist Teil einer Expertengruppe, die diese Einstufung als notwendig erachtet, um die Gesundheitsrisiken des Klimawandels zu adressieren. In einem 54-seitigen Bericht warnt die Gruppe, dass die Klimakrise nicht nur ökonomische, sondern auch gravierende gesundheitliche Konsequenzen hat. Lauterbach betont, dass der Klimawandel schon lange ganz oben auf der Agenda der WHO stehen sollte. Die Kommission, die unter der Leitung der ehemaligen isländischen Premierministerin Katrín Jakobsdóttir steht, schlägt unter anderem die Einrichtung eines Informationszentrums für Klima und Gesundheit vor, um Regierungen mit wichtigen Daten und Argumenten gegen Klimaleugner zu unterstützen. Zudem wird gefordert, dass die WHO alle zwei Jahre bewertet, wie gut die Mitgliedstaaten ihre Gesundheitssysteme auf den Klimawandel vorbereiten. Lauterbach und seine Mitstreiter sehen es als notwendig an, die Regularien der WHO zu ändern, damit diese in der Lage ist, bei katastrophalen Wetterereignissen koordinierte Maßnahmen zu ergreifen.
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Die Forderung könnte dazu führen, dass Regierungen ihre Gesundheitsstrategien anpassen, um besser auf die Herausforderungen des Klimawandels reagieren zu können.
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