Himmelsweiher: Biotope mit Geschichte im Augsburger Siebentischwald
Himmelsweiher - Diese Teiche sind Narben des Zweiten Weltkriegs
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Die Himmelsweiher im Augsburger Siebentischwald sind nicht nur wertvolle Biotope, sondern auch Relikte aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Teiche, die 2011 angelegt wurden, füllen ehemalige Bombenkrater und bieten Lebensraum für zahlreiche Tierarten. Das Projekt wird von den Stadtwerken Augsburg finanziert und erfreut sich großer Beliebtheit bei den Kunden.
- 01Die Himmelsweiher wurden 2011 angelegt und sind ehemalige Bombenkrater aus dem Luftangriff auf Augsburg am 25. Februar 1944.
- 02Das Projekt zur Schaffung der Teiche wird von den Stadtwerken Augsburg finanziert, die auch Führungen für Kunden anbieten.
- 03Die Teiche dienen als Laichbiotop für Erdkröten und Grasfrösche und wurden 2021 erstmals mit Goldfischen nachgewiesen.
- 04Der Name Siebentischwald stammt von einer Wirtschaft aus dem Jahr 1602, die während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde.
- 05In den Streuobstwiesen des Siebentischwaldes wachsen 300 Apfelbäume, die in guten Jahren bis zu 12 Tonnen Ertrag liefern.
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Die Himmelsweiher im Augsburger Siebentischwald sind ein faszinierendes Beispiel für die Verbindung von Geschichte und Natur. Diese kleinen Teiche, die 2011 angelegt wurden, nutzen die Mulden ehemaliger Bombenkrater aus dem Luftangriff auf Augsburg in der Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1944. Damals wurden die Fabrikhallen der Messerschmitt AG angegriffen, wobei viele Bomben ihr Ziel verfehlten und im Siebentischwald einschlugen. Der Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e. V. (LPVA) hat die Krater mit Lehm abgedichtet und mit Wasser gefüllt, wodurch wertvolle Biotope für Amphibien und Insekten entstanden sind. Die Teiche werden nur durch Regenwasser gespeist, was ihnen den Namen Himmelsweiher verleiht. Laut einem Sprecher der Stadtwerke Augsburg wird derzeit an der Schaffung neuer Teiche gearbeitet, und die Stadtwerke finanzieren dieses Projekt. Die Himmelsweiher haben sich bereits als Lebensraum für verschiedene Arten etabliert, darunter Erdkröten, Grasfrösche und sogar Goldfische. Zudem gibt es in der Umgebung 300 Apfelbäume, die in guten Jahren bis zu 12 Tonnen Ertrag liefern.
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Die Schaffung der Himmelsweiher fördert die Biodiversität im Augsburger Stadtwald und bietet Lebensräume für bedrohte Arten.
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