Deutsche Unternehmer kehren zum St. Petersburger Wirtschaftsforum zurück
Deutsche nehmen wieder an Putins Wirtschaftsforum teil – darunter der Globus-Chef
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Erstmals seit dem Beginn des Ukraine-Kriegs nehmen deutsche Unternehmen am St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum teil. Matthias Schepp von der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer betont die Wichtigkeit, wirtschaftliche Verbindungen zu Russland aufrechtzuerhalten. Trotz westlicher Sanktionen bleibt der Markt für viele Unternehmen attraktiv.
- 01Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, betont die Notwendigkeit, wirtschaftliche Brücken zu Russland zu erhalten.
- 02Die Globus-Kette und 1600 weitere deutsche Unternehmen sind weiterhin aktiv in Russland, trotz eines Rückgangs des Handelsvolumens auf unter 10 Milliarden Euro im letzten Jahr.
- 03Eine Umfrage unter 750 Mitgliedern der Kammer zeigt, dass 75 Prozent der Unternehmen mit ihrem Russlandgeschäft zufrieden sind, trotz der Sanktionen.
- 0465 Prozent der Befragten befürworten eine Wiederaufnahme der Gas- und Öllieferungen aus Russland, wobei 31 Prozent dies an einen Waffenstillstand knüpfen.
- 05Das Wirtschaftsforum findet vom 3. bis 6. Juni statt und wird von Wladimir Putin geleitet, mit der Teilnahme internationaler Persönlichkeiten.
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Nach Jahren der Zurückhaltung aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine nehmen deutsche Unternehmer erstmals wieder offiziell am St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) teil. Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer, hebt hervor, dass es wichtig sei, die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland aufrechtzuerhalten, insbesondere um die über 100 Milliarden Euro an deutschen Vermögenswerten in Russland zu schützen. Trotz der westlichen Sanktionen, die das Handelsvolumen auf unter 10 Milliarden Euro im letzten Jahr gesenkt haben, bleiben viele deutsche Unternehmen aktiv. Eine Umfrage zeigt, dass 75 Prozent der Unternehmen mit der Entwicklung ihres Russlandgeschäfts zufrieden sind. Zudem befürworten 65 Prozent der Befragten eine Wiederaufnahme der Gas- und Öllieferungen aus Russland, wobei einige dies an einen Waffenstillstand knüpfen. Das Forum findet vom 3. bis 6. Juni statt und wird von Wladimir Putin geleitet, mit der Teilnahme internationaler Persönlichkeiten wie dem Emir von Katar und dem ehemaligen Präsidenten von Brasilien.
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Die Rückkehr deutscher Unternehmen zum SPIEF könnte die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland stärken und möglicherweise zu einer Stabilisierung des Handelsvolumens führen.
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