Deutschland übertrifft EU-Durchschnitt bei Homeoffice-Nutzung
Potenzial "nicht ausgeschöpft": Deutschland ist bei Homeoffice-Quote über EU-Durchschnitt
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In Deutschland arbeiten 25 Prozent der Erwerbstätigen im Homeoffice, was dem Niveau von 2021 entspricht und über dem EU-Durchschnitt von 23 Prozent liegt. Experten sehen jedoch noch ungenutztes Potenzial für eine breitere Nutzung, insbesondere zur Entlastung in Zeiten hoher Spritpreise.
- 0125 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland arbeiten im Homeoffice.
- 02Der Anteil ist seit der Pandemie gestiegen, bleibt jedoch unter dem Höchststand von 2021.
- 03Jüngere Arbeitnehmer nutzen Homeoffice seltener als ältere.
- 04Die IT-Branche hat den höchsten Anteil an Homeoffice-Nutzern.
- 05Deutschland liegt über dem EU-Durchschnitt von 23 Prozent.
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In Deutschland arbeiten 25 Prozent der Erwerbstätigen im Homeoffice, was dem Niveau des Corona-Jahres 2021 entspricht. Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zu 2023, als der Anteil bei 23 Prozent lag. Während der Pandemie arbeiteten jedoch bis zu 40 Prozent ausschließlich von zu Hause aus. Die Nutzung des Homeoffice variiert stark nach Branche und Alter: In der IT und Unternehmensberatung liegt der Anteil bei fast 75 Prozent, während in der Gastronomie nur 6 Prozent von zu Hause arbeiten können. Experten wie Bettina Kohlrausch vom WSI-Institut der Hans-Böckler-Stiftung betonen, dass das Potenzial für Homeoffice noch nicht ausgeschöpft ist und ein Recht auf Homeoffice sinnvoll wäre, um insbesondere Frauen bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Im EU-Vergleich liegt Deutschland über dem Durchschnitt von 23 Prozent, wobei die Niederlande mit 52 Prozent führend sind.
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Die steigende Homeoffice-Nutzung könnte die Lebensqualität vieler Arbeitnehmer verbessern, insbesondere in Zeiten hoher Spritpreise und Energiekrisen.
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