Diskriminierende Äußerung eines Hotels in Bayern sorgt für internationale Empörung
Bayern: Oberpfälzer Hotel löst Empörung und Schock aus

Image: T-online
Ein Hotel in Lam, Bayern, hat mit der diskriminierenden Antwort "Keine Juden erlaubt" auf eine Buchungsanfrage eines israelischen Gastes für Aufregung gesorgt. Die Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet, während das Hotel sich entschuldigte und den Gast zu einem kostenlosen Aufenthalt einlud.
- 01Das Hotel 'zum Hirschen' in Lam entschuldigte sich für eine diskriminierende Antwort an einen israelischen Gast.
- 02Die Generalkonsulin Talya Lador-Fresher kritisierte die Äußerung und stellte einen Vergleich zu den 1930er Jahren an.
- 03Das Hotel erklärte, die Antwort sei aus Verwirrung über gefälschte Buchungen entstanden, nicht aus Antisemitismus.
- 04Die bayerische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet.
- 05Bayerns Antisemitismusbeauftragter Ludwig Spaenle bezeichnete die Äußerung als eindeutig antisemitisch.
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Ein Vorfall im Hotel 'zum Hirschen' in Lam, Bayern, hat internationale Empörung ausgelöst, nachdem ein israelischer Gast mit der diskriminierenden Antwort "Keine Juden erlaubt" auf seine Buchungsanfrage reagiert wurde. Die Generalkonsulin Talya Lador-Fresher äußerte sich auf der Plattform X und stellte einen Vergleich zu den 1930er Jahren an, was die systematische Entrechtung von Juden betrifft. Das Hotel entschuldigte sich und bot dem Gast einen kostenlosen Aufenthalt an, erklärte jedoch, dass die Antwort aus einem Missverständnis über gefälschte Buchungen resultierte und nicht aus Antisemitismus. Die bayerische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet, während der Antisemitismusbeauftragte Ludwig Spaenle den Vorfall als eindeutig antisemitisch einordnete. Die Betreiber des Hotels betonten, dass solche Äußerungen in einem professionellen Betrieb nicht akzeptabel seien und sie die Angelegenheit ernst nehmen.
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Der Vorfall hat nicht nur das Hotel in eine negative öffentliche Wahrnehmung gebracht, sondern auch rechtliche Konsequenzen für die Betreiber.
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