Sachsens Ministerpräsident Kretschmer spricht sich für höhere Steuern für Reiche aus
„Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache“ – Kretschmer offen für höhere Steuern für Reiche
Image: Welt
Michael Kretschmer, Ministerpräsident von Sachsen und Mitglied der CDU, hat sich für höhere Reichen- und Erbschaftsteuern ausgesprochen, um untere und mittlere Einkommen zu entlasten. Er betont, dass eine umfassende Modernisierungsagenda notwendig sei, bevor Steuererhöhungen in Betracht gezogen werden. Zudem äußert er sich zur Rentenreform und spricht sich für eine gerechtere Verteilung aus.
- 01Kretschmer betont, dass 'starke Schultern mehr tragen müssen als schwache' und sieht Steuererhöhungen als möglichen letzten Schritt in einer Modernisierungsagenda.
- 02Er kritisiert die 'Rasenmäher-Methode' und fordert ein durchdachtes Gesamtkonzept zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.
- 03Unionsfraktionschef Jens Spahn schlägt pauschale Kürzungen von Subventionen um fünf Prozent vor, was verschiedene staatliche Leistungen betreffen würde.
- 04Kretschmer unterstützt den Vorschlag einer Rentenreform, die eine stärkere Berücksichtigung der Beitragsjahre vorsieht, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen.
- 05Er warnt davor, staatliche Leistungen wie Bürgergeld und Wohngeld zu erhöhen, solange kein Wachstum vorhanden ist.
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Michael Kretschmer (CDU), Ministerpräsident von Sachsen, hat sich in einem Interview mit der 'Neuen Osnabrücker Zeitung' für höhere Reichen- und Erbschaftsteuern ausgesprochen, um untere und mittlere Einkommen zu entlasten. Er betont, dass 'starke Schultern mehr tragen müssen als schwache' und sieht Steuererhöhungen als möglichen letzten Baustein in einer umfassenden Modernisierungsagenda. Kretschmer kritisiert die 'Rasenmäher-Methode', die pauschale Kürzungen von Subventionen vorschlägt, und fordert stattdessen ein stimmiges Gesamtkonzept, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands für die nächsten zehn Jahre zu sichern. Unionsfraktionschef Jens Spahn hat eine Kürzung von Subventionen um fünf Prozent ins Spiel gebracht, was auch staatliche Leistungen wie BAföG und den öffentlichen Nahverkehr betreffen könnte. Kretschmer äußert sich zudem zur Rentenreform und unterstützt den Vorschlag, die Beitragsjahre stärker zu berücksichtigen, um mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Er ist der Meinung, dass Personen, die lange studiert haben und die Solidarität des Gemeinwesens in Anspruch genommen haben, durch einen späteren Renteneintritt etwas zurückgeben sollten.
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Die möglichen Steuererhöhungen könnten die finanzielle Belastung wohlhabender Bürger erhöhen, während untere und mittlere Einkommen entlastet werden sollen.
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