Ungarn schränkt Zuzug von Gastarbeitern unter neuer Regierung ein
Orban-Regelung außer Kraft: Magyar schränkt Zuzug von Gastarbeitern nach Ungarn ein

Image: Ntv
Der ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat die Regelung zur Beschäftigung von Gastarbeitern aus Nicht-EU-Ländern außer Kraft gesetzt, um mehr Arbeitsplätze für Ungarn zu schaffen. Unternehmen warnen jedoch vor einem drohenden Arbeitskräftemangel in verschiedenen Branchen.
- 01Peter Magyar, der seit dem 9. Mai im Amt ist, hat die Regelung zur Erteilung neuer Aufenthaltsgenehmigungen für Gastarbeiter sofort gestoppt.
- 02Die Entscheidung basiert auf dem Ziel, die Beschäftigung von Ungarn zu fördern und Lohndruck durch ausländische Arbeitskräfte zu vermeiden.
- 03In Ungarn sind schätzungsweise 90.000 Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern beschäftigt, was etwa zwei Prozent der Gesamtbeschäftigten entspricht.
- 04Die meisten ausländischen Arbeitskräfte kommen aus den Philippinen, der Ukraine, China, Vietnam und Indien und sind in verschiedenen Sektoren tätig.
- 05Die neue Verordnung lässt bestehende Aufenthaltsgenehmigungen bis zu ihrem Ablauf gültig, jedoch bleibt unklar, ob diese verlängert werden können.
Advertisement
In-Article Ad
Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat eine Verordnung erlassen, die den Zuzug von Gastarbeitern aus Nicht-EU-Ländern einschränkt. Diese Regelung, die in der Nacht im Amtsblatt veröffentlicht wurde, beendet die Erteilung neuer Aufenthaltsgenehmigungen unter der Gastarbeiter-Regelung der Vorgängerregierung von Viktor Orban. Magyar, der am 9. Mai ins Amt trat und die Parlamentswahl am 12. April gewann, verfolgt mit dieser Maßnahme das Ziel, mehr Arbeitsplätze für Ungarn zu schaffen und den Lohndruck durch ausländische Arbeitskräfte zu reduzieren. Branchenverbände warnen jedoch vor einem drohenden Arbeitskräftemangel, da in vielen Sektoren, einschließlich der Automobilindustrie und Bauwirtschaft, bereits ein Mangel an Arbeitskräften herrscht. Schätzungen zufolge sind rund 90.000 Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern in Ungarn beschäftigt, wobei die meisten aus den Philippinen, der Ukraine, China, Vietnam und Indien stammen. Die Verordnung lässt bestehende Aufenthaltsgenehmigungen bis zu ihrem Ablauf gültig, jedoch bleibt unklar, ob diese verlängert werden können.
Advertisement
In-Article Ad
Die Einschränkung könnte zu einem verstärkten Arbeitskräftemangel in verschiedenen Branchen führen, was die wirtschaftliche Entwicklung Ungarns beeinträchtigen könnte.
Advertisement
In-Article Ad
Reader Poll
Wie stehen Sie zu den neuen Regelungen für Gastarbeiter in Ungarn?
Connecting to poll...
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.




