Erstes Urteil: Stiftung Warentest muss Schadenersatz an Pyrexx zahlen
Zum ersten Mal - Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen
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Zum ersten Mal in ihrer Geschichte muss die Stiftung Warentest Schadenersatz zahlen. Ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt gibt dem Rauchmelder-Hersteller Pyrexx recht, dessen Geschäft durch ein negatives Testergebnis erheblich geschädigt wurde. Die genaue Höhe des Schadenersatzes wird noch festgelegt.
- 01Stiftung Warentest muss erstmals Schadenersatz zahlen.
- 02Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt zugunsten von Pyrexx.
- 03Negatives Testergebnis führte zu massiven wirtschaftlichen Einbußen für Pyrexx.
- 04Stiftung Warentest akzeptiert das Urteil, hält die geforderte Summe aber für unrealistisch.
- 05Der Rechtsstreit über die genaue Höhe des Schadenersatzes ist noch nicht beendet.
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In einem historischen Urteil muss die Stiftung Warentest, die als maßgebliche Instanz für Verbrauchertests gilt, zum ersten Mal Schadenersatz zahlen. Das Oberlandesgericht Frankfurt entschied zugunsten des Rauchmelder-Herstellers Pyrexx, dessen Geschäft durch ein negatives Testergebnis im Jahr 2021 stark beeinträchtigt wurde. Der Test, der dem Pyrexx-Rauchmelder die Note „mangelhaft (5,0)“ gab, führte dazu, dass das Unternehmen nach eigenen Angaben fast in die Insolvenz ging und viele Mitarbeiter entlassen wurden. Pyrexx fordert nun 7,7 Millionen Euro Schadenersatz. Die Stiftung Warentest akzeptiert die Entscheidung des Gerichts, sieht jedoch die geforderte Summe als „realitätsfern“ an. Das Unternehmen rechnet damit, dass die endgültige Entscheidung über die Höhe des Schadenersatzes nicht vor Ende 2026 getroffen wird.
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Das Urteil könnte das Vertrauen der Verbraucher in Testergebnisse beeinflussen und die Geschäftspraktiken von Testinstituten verändern.
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