Innovative Trockentoilette in Köln: Ein Schritt zur Kreislaufwirtschaft
Neue Trockentoilette für Kölner Uniwiesen

Image: Westdeutschen Rundfunk
In Köln wurde eine neue barrierefreie Trockentoilette eingeweiht, die von Anastasia Bondar, der Gründerin von 'Holy Shit', entwickelt wurde. Diese Toilette trennt feste und flüssige Abfälle zur Kompostierung und soll als Modell für nachhaltige Sanitärlösungen dienen.
- 01Die neue Trockentoilette in Köln ist barrierefrei und unisex.
- 02Anastasia Bondar investiert privat in die Entwicklung nachhaltiger Sanitärlösungen.
- 03Die Toilette trennt feste und flüssige Abfälle zur Kompostierung.
- 04Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe reinigen die Toilette täglich.
- 05Es gibt Bestrebungen, menschliche Ausscheidungen als Dünger zuzulassen.
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Anastasia Bondar, die Gründerin des Start-ups 'Holy Shit', hat in Köln eine innovative Trockentoilette entwickelt, die sowohl barrierefrei als auch unisex ist. Diese Toilette, die an den Uniwiesen aufgestellt wurde, trennt feste und flüssige Abfälle, um diese als wertvolle Ressource für die Kompostierung zu nutzen. Die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) reinigen die Toilette täglich und entleeren die Behälter, deren Inhalt hygienisch von den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB) aufbereitet wird. Die kompostierfähigen Materialien sollen in Zukunft als Dünger auf Äckern eingesetzt werden. Bondar fordert eine Änderung der Gesetzgebung, um menschliche Ausscheidungen als Dünger zuzulassen, ähnlich wie es in vielen afrikanischen Ländern und Japan bereits der Fall ist. Bezirksbürgermeister Roland Schüler unterstützt die Initiative und wünscht sich mehr Trockentoiletten im Bezirk Lindenthal.
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Die Einführung dieser Trockentoilette könnte die Wahrnehmung von Abfällen als wertvolle Ressource verändern und nachhaltige Sanitärlösungen in Köln fördern.
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