Internationale Unternehmen bewerten Deutschland als unattraktiven Wirtschaftsstandort
Energiekosten zu hoch: Ausländische Konzerne bewerten Standort Deutschland historisch schlecht
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Eine aktuelle Umfrage von KPMG zeigt, dass internationale Unternehmen Deutschland als Wirtschaftsstandort zunehmend unattraktiv finden. Hohe Energiekosten und mangelnde Digitalisierung führen dazu, dass Deutschland im EU-Vergleich schlecht abschneidet. Der Standortindex erreichte den niedrigsten Stand seit 2017, was die Investitionsbereitschaft der Unternehmen beeinträchtigt.
- 01Deutschland hat den niedrigsten Standortindex seit 2017.
- 0243 Prozent der Unternehmen bewerten die Energiekosten als die schlechtesten in der EU.
- 03Mehr als zwei Drittel der Firmen sehen Deutschland bei der digitalen Infrastruktur als unter den fünf schwächsten EU-Ländern.
- 04Der Anteil der Unternehmen, die weniger in Deutschland investieren wollen, hat sich auf 23 Prozent mehr als verdoppelt.
- 05Öffentliche Sicherheit und politische Stabilität werden jedoch positiv bewertet.
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Eine neue Umfrage des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungskonzerns KPMG unter 400 Tochterunternehmen ausländischer Firmen in Deutschland zeigt, dass die Attraktivität des deutschen Wirtschaftsstandortes stark gesunken ist. Der Standortindex ist auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen im Jahr 2017 gefallen. 43 Prozent der befragten Unternehmen bewerten die Energiekosten als die schlechtesten in der EU, während über zwei Drittel der Unternehmen Deutschland bei der digitalen Infrastruktur als eines der fünf schwächsten EU-Länder einstufen. Die wirtschaftliche Situation der Unternehmen hat sich ebenfalls verschlechtert; mehr als die Hälfte der Befragten bewertet ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht, was im Vergleich zu 2023 einen signifikanten Anstieg darstellt. Der Anteil der Unternehmen, die in Zukunft weniger in Deutschland investieren wollen, hat sich auf 23 Prozent mehr als verdoppelt. Positiv hervorzuheben sind jedoch die Bewertungen hinsichtlich öffentlicher Sicherheit und politischer Stabilität, wo rund zwei Drittel der Unternehmen Deutschland unter den besten fünf EU-Ländern sehen. Trotz der Herausforderungen bleibt Deutschland ein wichtiger Absatzmarkt.
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Die schlechte Bewertung des Wirtschaftsstandortes könnte zu weniger Investitionen führen, was Arbeitsplätze und das Wirtschaftswachstum in Deutschland gefährden könnte.
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