EU veröffentlicht Bericht über mögliche Missbräuche von EU-Geldern durch CSU-Vize Niebler
Missbrauch von EU-Geldern?: EU macht bisher vertraulichen Bericht gegen CSU-Vize öffentlich
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Der Ausschussbericht des Europäischen Parlaments wirft Angelika Niebler (CSU), stellvertretende Vorsitzende der CSU, den Missbrauch von EU-Geldern vor. Die Vorwürfe beziehen sich auf unrechtmäßige Reisekostenabrechnungen und die Nutzung von Assistenten für private Zwecke. Die endgültige Entscheidung über die Aufhebung ihrer parlamentarischen Immunität steht bevor.
- 01Angelika Niebler wird der Missbrauch von EU-Geldern vorgeworfen.
- 02Der Bericht empfiehlt, den Antrag auf Aufhebung ihrer Immunität abzulehnen.
- 03Die Vorwürfe betreffen unrechtmäßige Reisekosten und den Einsatz von Assistenten.
- 04Politische Motive könnten hinter den Vorwürfen stecken.
- 05Die endgültige Entscheidung liegt beim Plenum des Europäischen Parlaments.
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Der Ausschuss des Europäischen Parlaments hat einen Bericht veröffentlicht, der Angelika Niebler (CSU), der stellvertretenden Vorsitzenden der CSU, den Missbrauch von EU-Geldern vorwirft. Der Bericht legt nahe, dass Niebler möglicherweise Reisekosten für Fahrten nach Straßburg und Brüssel unrechtmäßig abgerechnet hat und Assistenten für private Zwecke eingesetzt wurden. Zudem wird ihr vorgeworfen, dass eine mit EU-Mitteln bezahlte Assistentin ausschließlich für einen früheren CSU-Abgeordneten gearbeitet hat. Die Europäische Staatsanwaltschaft sieht in diesen mutmaßlichen Handlungen einen möglichen Betrugsfall. Trotz der schweren Vorwürfe empfiehlt der Bericht, den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Aufhebung von Nieblers parlamentarischer Immunität abzulehnen, da die Informationen möglicherweise politisch motiviert sein könnten. Dies hat zu Empörung bei Abgeordneten der Linken und Grünen geführt, die eine unabhängige Untersuchung fordern. Niebler selbst bestreitet die Vorwürfe und versucht, die Glaubwürdigkeit der Hauptbelastungszeugin zu untergraben, um ihre Immunität zu bewahren. Die endgültige Entscheidung über die Immunität wird Mitte Mai im Plenum getroffen.
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Die Vorwürfe könnten das öffentliche Vertrauen in die Integrität von EU-Abgeordneten beeinträchtigen und die politische Landschaft in Deutschland beeinflussen.
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