Kassenärzte warnen vor weniger Arztterminen durch geplantes Sparpaket im Gesundheitswesen
Weniger Arzttermine laut Kassenärzten durch Sparpaket
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Die Kassenärzte in Deutschland warnen, dass durch geplante Einsparungen im Gesundheitswesen im kommenden Jahr etwa 46 Millionen Behandlungen nicht finanziert werden könnten. Das Sparpaket soll den Anstieg der Krankenkassenbeiträge stoppen, wird jedoch von der Mehrheit der Bevölkerung als ineffektiv angesehen.
- 01Geplante Einsparungen führen zu einem Rückgang von 46 Millionen Behandlungen bundesweit.
- 02Hausärzte im Saarland könnten nur noch 900 Patienten pro Quartal statt 1040 behandeln.
- 03Das Sparpaket soll die Krankenkassen um 16,3 Milliarden Euro entlasten.
- 0480 Prozent der Bevölkerung glauben nicht, dass die Reform die Finanzprobleme im Gesundheitswesen löst.
- 05Die Mehrheit hält die Verteilung der finanziellen Lasten für ungerecht.
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Die Kassenärzte in Deutschland warnen vor einem signifikanten Rückgang der Arzttermine aufgrund eines geplanten Sparpakets im Gesundheitswesen. Laut den Kassenärztlichen Vereinigungen könnten rund 46 Millionen Behandlungsfälle bundesweit nicht finanziert werden. Insbesondere Hausärzte im Saarland, die derzeit im Schnitt 1040 Patientinnen und Patienten pro Quartal behandeln, könnten diese Zahl auf 900 reduzieren. Auch bei Kinderärzten wird ein Rückgang von 1193 auf 1133 Patienten erwartet. Das Bundeskabinett hat ein Sparpaket beschlossen, das die gesetzlichen Krankenkassen um 16,3 Milliarden Euro entlasten soll, um den Anstieg der Krankenkassenbeiträge zu stoppen. Die geplanten Maßnahmen, die unter anderem höhere Zuzahlungen für Medikamente und Beitragsanpassungen für Gutverdiener beinhalten, stoßen jedoch auf Skepsis in der Bevölkerung. Eine Umfrage zeigt, dass 80 Prozent der Befragten nicht glauben, dass diese Reformen die Probleme im Gesundheitswesen lösen können.
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Die geplanten Einsparungen könnten zu einem Mangel an Arztterminen führen, was die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung beeinträchtigen würde.
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