Seltenes Naturereignis - Der Gardasee „atmet“ wieder
BildImage: Bild
Bundestag: Spahn als Fraktionschef der Union wiedergewählt Seltenes Naturereignis: Der Gardasee „atmet“ wieder Ein seltenes Naturschauspiel sorgt am Gardasee für Aufsehen. Der größte See Italiens hat sich Anfang April erstmals seit rund 20 Jahren wieder vollständig durchmischt. Darüber berichtet TRAVELBOOK (gehört auch zu Axel Springer). Laut einer Mitteilung der Provinz Trient kann der See dadurch wieder „in der Tiefe atmen“. Ausgelöst wurde das seltene Ereignis durch eine Kombination aus anhaltender Kälte und starken Nordwinden. Sie haben die natürliche Schichtung des Wassers aufgebrochen. Normalerweise liegt wärmeres Wasser an der Oberfläche, kälteres sammelt sich in der Tiefe. Diese Trennung verhindert lange Zeit einen Austausch zwischen oben und unten. Provinz Trient erklärt Durchmischung Kommt es zu einer kompletten Durchmischung, gleichen sich die Temperaturen an. Das Wasser gerät in Bewegung. Laut der Mitteilung gelangt sauerstoffreiches Wasser aus oberen Schichten bis in große Tiefen, während nährstoffreiches Wasser nach oben transportiert wird. Für das Ökosystem ist das ein wichtiger Prozess. Vor allem in tieferen Bereichen können sich die Lebensbedingungen verbessern. Bleibt diese Zirkulation aus, droht in der Tiefe Sauerstoffmangel. Es entstehen Faulgase. Sie belasten den See zusätzlich und zeigen, dass das ökologische Gleichgewicht gestört ist. Was Urlauber am Gardasee wissen müssen Für Fische und Mikroorganismen ist die Durchmischung zunächst eine gute Nachricht. Sauerstoff und Nährstoffe verteilen sich im gesamten Gewässer. Auch Urlauber müssen sich keine Sorgen machen. Im Gegenteil: Die Wasserqualität kann sich durch das Ereignis sogar verbessern. Sperrungen gibt es nicht, das Baden ist weiterhin möglich.
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.
