DAK-Chef warnt vor Armutsfalle durch geplante Pflegereform
Andreas Storm sieht „Armutsfalle“ durch Reformpläne von Nina Warken
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Andreas Storm, der Geschäftsführer der DAK-Gesundheit, kritisiert die Reformpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), da diese die steigenden Heimentgelte verschärfen und die Sozialhilfequote in der stationären Pflege erhöhen könnten. Dies könnte Pflegeheime für viele Menschen zur Armutsfalle machen.
- 01Andreas Storm warnt vor einer Verschärfung der Heimentgelte durch die Reformpläne.
- 02Die Sozialhilfequote in der stationären Pflege könnte bis 2029 über 40 Prozent steigen.
- 03Die Diakonie kritisiert ebenfalls die Reformpläne als unzureichend.
- 04Aktuell zahlen Heimbewohner durchschnittlich 3.200 Euro monatlich an Eigenanteilen.
- 05Bundesgesundheitsministerin Warken plant, bis Mitte Mai einen Entwurf für die Reform vorzulegen.
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Andreas Storm, der Geschäftsführer der DAK-Gesundheit, hat die Reformpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) scharf kritisiert. Er warnt, dass die Vorschläge zur Pflegereform das Problem der stark steigenden Heimentgelte drastisch verschärfen könnten. Laut Storm könnte die Sozialhilfequote in der stationären Pflege von derzeit 37 Prozent bis 2029 über die 40-Prozent-Marke steigen, was Pflegeheime für immer mehr Menschen zur Armutsfalle machen würde. Auch die Diakonie äußerte sich kritisch und bezeichnete die Pläne als „genau der falsche Weg“. Derzeit zahlen Heimbewohner durchschnittlich 3.200 Euro monatlich an Eigenanteilen. Warken hat angekündigt, bis spätestens Mitte Mai einen Entwurf für die Reform vorzulegen, um die Versorgung nachhaltig zu sichern und die Finanzsituation zu stabilisieren. Änderungen bei den Pflegegraden und höhere Belastungen für Pflegebedürftige in Heimen sind ebenfalls geplant.
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Die Reformpläne könnten die finanzielle Belastung für Pflegebedürftige und deren Angehörige erhöhen, was zu einer Zunahme der Sozialhilfeempfänger führen könnte.
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