AfD in Hamburg missinterpretiert Klimastudie und erntet Kritik
Hamburg: AfD blamiert sich mit Klimastudie in Bürgerschaft

Image: T-online
Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in der Hamburgischen Bürgerschaft fälschlicherweise das Ende der Klimakatastrophe verkündet, basierend auf einer missverstandenen Studie des World Climate Research Programme (WCRP). Fraktionschef Dirk Nockemann wurde von anderen Parteien scharf kritisiert, da die Studie weiterhin von einer erheblichen Erderwärmung ausgeht.
- 01Dirk Nockemann, Fraktionschef der AfD, behauptete, die 'Klimaapokalypse findet nicht statt', basierend auf einer Klimastudie.
- 02Die Studie des WCRP besagt, dass selbst das angepasste Worst-Case-Szenario von einer Erderwärmung um 3,5 Grad ausgeht.
- 03SPD-Klimaexperte Alexander Mohrenberg kritisierte Nockemann, dass er die Studie nicht vollständig gelesen habe.
- 04CDU-Umweltpolitiker Sandro Kappe warf der AfD vor, Klimaschutz pauschal abzulehnen, ohne wissenschaftliche Grundlagen.
- 05Die Diskussion in Hamburg spiegelt ähnliche Vorstöße der AfD auf Bundes- und Landesebene wider.
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In der Hamburgischen Bürgerschaft hat die Alternative für Deutschland (AfD) mit ihrer Behauptung, die 'Klimaapokalypse findet nicht statt', für Aufregung gesorgt. Fraktionschef Dirk Nockemann berief sich auf eine Studie des World Climate Research Programme (WCRP), deren Kernaussage er jedoch ins Gegenteil verkehrte. Obwohl die Studie ein Worst-Case-Szenario abgemildert hat, bleibt die Prognose alarmierend: eine Erderwärmung um 3,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit, was schwerwiegende Folgen haben könnte. Die Reaktionen aus den anderen Fraktionen waren deutlich. SPD-Klimaexperte Alexander Mohrenberg bemerkte, dass Nockemann die Studie nicht vollständig gelesen habe, während CDU-Umweltpolitiker Sandro Kappe der AfD vorwarf, Klimaschutz ohne wissenschaftliche Grundlage abzulehnen. Die Grünen und die Linke schlossen sich den Kritikern an und bezeichneten die AfD als 'Geisterfahrer auf der Klimaautobahn'. Diese Debatte in Hamburg ist Teil eines größeren Trends, da ähnliche Äußerungen auch von der AfD-Bundestagsfraktion und der bayerischen AfD zu hören sind.
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Die falsche Darstellung der Klimaforschung durch die AfD könnte das öffentliche Verständnis von Klimawissenschaft und -politik in Hamburg beeinflussen.
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