Hamburg: Fluoreszierende Brunnen als Protest gegen Gaspolitik
Fluoreszierende Botschaft – was hinter den grünen Brunnen in Hamburg steckt
Image: Welt
In Hamburg haben Klimaaktivisten von Extinction Rebellion mehrere Brunnen mit dem ungiftigen Farbstoff Uranin eingefärbt, um gegen die Gaspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Die Aktion soll auf die umweltfreundliche Fassade der Politik aufmerksam machen, während neue Gaskraftwerke geplant sind, um die Energieversorgung zu sichern.
- 01Extinction Rebellion hat vier Brunnen in Hamburg und Wasserbecken im Park Planten un Blomen eingefärbt.
- 02Die Aktion nutzt Uranin, einen ungiftigen Farbstoff, der in geringen Mengen verwendet wurde.
- 03Die Protestaktion ist Teil einer bundesweiten Kampagne gegen die Gaspolitik der Bundesregierung und das Greenwashing von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche.
- 04Die Bundesregierung plant neue Gaskraftwerke als Teil des schrittweisen Kohleausstiegs bis 2038.
- 05Im ersten Quartal 2026 lag der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch bei etwa 53 Prozent.
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In Hamburg haben Klimaaktivisten von Extinction Rebellion am Morgen mehrere Brunnen und Wasserbecken im Park Planten un Blomen mit leuchtend grünem Wasser eingefärbt, um gegen die Gaspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Die Aktivisten verwendeten den ungiftigen Farbstoff Uranin, der in geringen Mengen von 0,1 bis 1 Gramm pro 1.000 Liter Wasser eingesetzt wurde. Diese Aktion ist Teil einer bundesweiten Initiative, die auch in Städten wie Berlin durchgeführt wird, um auf die umweltschädliche Ausrichtung der Gaspolitik und das sogenannte 'Greenwashing' von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) aufmerksam zu machen. Die Protestierenden betonen, dass die Verwendung von Gas als Energieträger schädlich ist. Die Polizei untersucht derzeit die genauen Umstände der Aktion, hat jedoch keine Hinweise darauf, dass das Wasser schädliche Substanzen enthält. Die Bundesregierung hat kürzlich einen Gesetzentwurf zum Bau neuer Gaskraftwerke vorgestellt, die als Backup-Lösungen zur Sicherstellung der Stromversorgung während der Übergangsphase von Kohle zu erneuerbaren Energien dienen sollen. Der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch soll bis 2030 auf 80 Prozent steigen.
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Die Protestaktion könnte das Bewusstsein der Hamburger Bevölkerung für die umstrittene Gaspolitik der Bundesregierung schärfen.
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