DGB fordert höhere Besteuerung für Superreiche zur Stärkung des Gemeinwesens
„Nutznießer ungleicher Verteilung in die Pflicht nehmen“ – DGB will Superreiche stärker besteuern
Image: Welt
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine stärkere Besteuerung von Superreichen in Deutschland, um die Staatsfinanzen zu entlasten. Dies schließt die Reaktivierung der Vermögensteuer und eine zusätzliche Abgabe für das oberste Promille der Bevölkerung ein. Die Maßnahmen sollen dazu beitragen, soziale Errungenschaften zu sichern.
- 01Der DGB schlägt vor, eine Vermögensteuer für Vermögen über 1 Million Euro einzuführen, bei Verheirateten 2 Millionen Euro.
- 02Die Vermögensteuer wurde seit 1997 nicht erhoben, nachdem das Bundesverfassungsgericht eine Reform forderte.
- 03Eine zusätzliche Vermögensabgabe von 10% auf Nettovermögen ab 10 Millionen Euro wird für das oberste Promille der Bevölkerung gefordert.
- 04Die Zahl der Superreichen in Deutschland hat sich auf etwa 5000 erhöht, die zusammen über ein Viertel des Finanzvermögens besitzen.
- 05Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat sich ebenfalls für eine Vermögensteuer ausgesprochen.
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert eine stärkere finanzielle Beteiligung der Superreichen in Deutschland, um die klammen Staatskassen zu entlasten. Der stellvertretende DGB-Vorsitzende Stefan Körzell betont, dass die Bundesregierung die Nutznießer der ungleichen Vermögensverteilung in die Pflicht nehmen müsse, anstatt soziale Errungenschaften zu gefährden. Der DGB schlägt vor, die seit 1997 nicht erhobene Vermögensteuer wieder einzuführen, wobei Vermögen über 1 Million Euro besteuert werden soll. Für verheiratete Paare würde die Freigrenze bei 2 Millionen Euro liegen. Zudem wird eine zusätzliche Vermögensabgabe von 10% auf Nettovermögen ab 10 Millionen Euro für das oberste Promille der Bevölkerung gefordert. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wachsenden Finanzlücken in Bund, Ländern und Kommunen zu schließen, während die Zahl der Superreichen in Deutschland laut einem Bericht der Boston Consulting Group gestiegen ist. Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, unterstützt ebenfalls die Einführung einer Vermögensteuer.
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Die vorgeschlagenen Steuermaßnahmen könnten die Staatsfinanzen stabilisieren und soziale Programme sichern.
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