Rückkehr der gefeuerten Klinikchefs im Fall Kindesmissbrauch in Brandenburg
Kindesmissbrauch hinter Gittern - Gefeuerte Maßregelvollzugs-Chefs kehren zurück
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Die Chefs der Maßregelvollzugs-Klinik Brandenburg/Havel sind nach einer Rücknahme ihrer Kündigungen durch das Gesundheitsministerium wieder im Dienst. Dies geschieht im Kontext laufender Ermittlungen wegen Kindesmissbrauchs, bei dem ein Insasse beschuldigt wird, ein 13-jähriges Mädchen während eines Besuchs sexuell missbraucht zu haben.
- 01Die Kündigungen der Klinikchefs wurden zurückgenommen.
- 02Ein Gutachten bescheinigt keine Fehlentscheidung bei der Besuchsgenehmigung.
- 03Die gefeuerten Ärzte fordern Gehaltsnachzahlungen von insgesamt etwa 300.000 Euro.
- 04Die Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen den beschuldigten Insassen.
- 05Es bestehen Zweifel an den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs.
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Die Chefs der Maßregelvollzugs-Klinik Brandenburg/Havel, die im Dezember 2022 von der damaligen Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos) entlassen wurden, sind wieder im Dienst. Ihre Kündigungen wurden vom Gesundheitsministerium zurückgenommen, nachdem ein Gutachten bestätigte, dass die Genehmigung für den Besuch eines 13-jährigen Mädchens durch den Insassen nicht als ärztliche Fehleinschätzung gewertet werden kann. Die Rückkehr der Klinikchefs könnte das Land Brandenburg teuer zu stehen kommen, da sie Gehaltsnachzahlungen in Höhe von insgesamt etwa 300.000 Euro fordern. Die Staatsanwaltschaft Potsdam ermittelt weiterhin gegen den Insassen, der beschuldigt wird, das Mädchen sexuell missbraucht zu haben, wobei Zweifel an den Vorwürfen bestehen.
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Die Rückkehr der Klinikchefs könnte das Vertrauen in die Sicherheitsstandards der Maßregelvollzugs-Klinik beeinträchtigen und hat finanzielle Auswirkungen auf das Land Brandenburg.
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