Ex-Präsidentenberater Jermak in Kiew gegen Kaution freigelassen
Korruptionsaffäre in Kiew: Ukrainischer Ex-Präsidialamtschef Jermak ist auf Kaution frei
Image: Ntv
Andrij Jermak, der ehemalige Chef des Präsidialamts in der Ukraine, wurde gegen eine Kaution von 2,72 Millionen Euro aus der Untersuchungshaft entlassen. Er steht im Verdacht der Geldwäsche in Verbindung mit einem Luxusbauprojekt und beteuert seine Unschuld. Der Fall hat erhebliche politische Auswirkungen inmitten des russischen Angriffskriegs.
- 01Jermak war bis November 2023 der rechte Hand von Präsident Wolodymyr Selenskyj.
- 02Er wird beschuldigt, Teil einer organisierten Gruppe zu sein, die fast neun Millionen Euro gewaschen hat.
- 03Das Oberste Anti-Korruptions-Gericht setzte die Kaution auf 2,72 Millionen Euro fest, die von Unterstützern gesammelt wurde.
- 04Jermak darf die Ukraine nicht verlassen und ist unter bestimmten Auflagen auf freiem Fuß.
- 05Selenskyj hat trotz der Festnahme Jermaks keine Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben.
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Andrij Jermak, der ehemalige Chef des Präsidialamts der Ukraine, wurde gegen eine Kaution von 2,72 Millionen Euro aus der Untersuchungshaft entlassen, nachdem er wegen Geldwäschevorwürfen inhaftiert war. Die Vorwürfe beziehen sich auf eine mutmaßliche Beteiligung an der Geldwäsche von fast neun Millionen Euro im Zusammenhang mit einem Luxusbauprojekt in der Nähe von Kiew. Jermak, der bis November 2023 eine Schlüsselrolle in der ukrainischen Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj spielte, beteuert seine Unschuld. Die Kaution wurde von seinen Unterstützern aufgebracht, und er darf die Ukraine nicht verlassen. Der Fall hat die politische Landschaft in der Ukraine erschüttert, die sich derzeit im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg befindet. Präsident Selenskyj hatte sich verpflichtet, Korruption zu bekämpfen und Reformen einzuleiten, um die Ukraine in die Europäische Union zu führen. Trotz der Schwere der Vorwürfe hat Selenskyj bislang keine Stellungnahme zu Jermaks Festnahme abgegeben. Jermaks Anwalt, Ihor Fomin, kritisierte die Anschuldigungen als unbegründet und forderte die Freilassung seines Mandanten.
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Die Freilassung von Jermak könnte das Vertrauen in die ukrainische Regierung und ihre Reformanstrengungen beeinträchtigen, insbesondere in Zeiten des Krieges.
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