Hausmeister vor Gericht: Legionellen-Todesfälle an Uniklinik Köln
Prozess in Köln - Legionellen-Tote an Klinik! Hausmeister vor Gericht
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Ein Hausmeister der Uniklinik Köln steht wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht, nachdem drei Krebspatienten an Legionellen-Pneumonien starben. Die Bakterien stammten aus einer unzureichend gewarteten Klimaanlage. Der Prozess wird bis zum 16. Juni fortgesetzt.
- 01Drei Krebspatienten starben an Legionellen-Infektionen in der Uniklinik Köln.
- 02Der Hausmeister wird wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.
- 03Die Legionellen breiteten sich aufgrund unzureichender Wartung der Klimaanlage aus.
- 04Der Angeklagte bestreitet die Verantwortung für die Wasserproben.
- 05Der Prozess wird bis zum 16. Juni 2024 fortgeführt.
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In Köln steht ein 60-jähriger Hausmeister vor dem Landgericht, da ihm vorgeworfen wird, durch mangelhafte Wartung der Klimaanlage in der Uniklinik Köln die Legionellen-Infektionen von drei Krebspatienten verursacht zu haben, die an Lungenentzündungen starben. Die Staatsanwaltschaft klagt ihn wegen fahrlässiger Tötung an. Laut Ermittlungen hätten die Legionellen, die im Mai 2020 in der Klimaanlage wuchsen, über die Belüftungsanlage in das Bettenhaus gelangt. Der Angeklagte, der seit über 40 Jahren in der Klinik tätig ist, gab an, dass die Verantwortung für die Wasserproben beim Hygieneinstitut lag. Der Prozess wird bis zum 16. Juni 2024 fortgesetzt. Der Vorsitzende Richter, Prof. Dr. Jan Orth, äußerte, dass die Verantwortlichkeiten innerhalb der Klinik unklar seien, was die Situation kompliziere.
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Die Vorfälle werfen Fragen zur Hygiene und Sicherheit in medizinischen Einrichtungen auf, was das Vertrauen der Patienten in die Uniklinik Köln beeinträchtigen könnte.
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