Rückgang ausländischer Investitionen in Deutschland alarmiert Experten
"Alarmsignal für Deutschland": Ausländische Investitionen gehen erneut zurück

Image: Ntv
Die Attraktivität Deutschlands für ausländische Investitionen ist stark gesunken, mit einem Rückgang von 10 Prozent auf 548 Projekte im Jahr 2025. Dies ist der niedrigste Stand seit 2009 und der achte Rückgang in Folge. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zeigt Deutschland einen kontinuierlichen Abwärtstrend, während Länder wie Frankreich und Großbritannien phasenweise Zuwächse verzeichnen.
- 01Die Zahl der ausländischen Investitionsprojekte in Deutschland ist seit 2017 um insgesamt 51 Prozent gesunken.
- 02Henrik Ahlers, Chef von EY, bezeichnete den Rückgang als 'Alarmsignal' für den Standort Deutschland.
- 03Die hohe Steuerbelastung, hohe Arbeitskosten und teure Energie bremsen das Investitionsgeschehen in Deutschland.
- 04Die Zahl der Investitionsprojekte deutscher Unternehmen im Ausland sank um 24 Prozent auf 484, der stärkste Rückgang seit 2006.
- 05Frankreich bleibt der attraktivste Standort in Europa, gefolgt von Großbritannien und Deutschland.
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Deutschland verliert zunehmend an Attraktivität für ausländische Investitionen, was sich im Jahr 2025 erneut bestätigte. Laut dem Beratungsunternehmen EY sank die Zahl der angekündigten Investitionsprojekte um 10 Prozent auf 548. Dies stellt den niedrigsten Stand seit 2009 dar und ist bereits der achte Rückgang in Folge. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern hat Deutschland signifikant an Attraktivität verloren; während Länder wie Frankreich und Großbritannien phasenweise Zuwächse verzeichnen konnten, zeigt Deutschland seit Jahren einen kontinuierlichen Abwärtstrend. Seit dem Rekordjahr 2017 ist die Anzahl der Investitionsprojekte in Deutschland um 51 Prozent gesunken. EY-Chef Henrik Ahlers kritisierte die hohen Steuerbelastungen, Arbeitskosten und die teure Energie sowie die Bürokratie als hemmende Faktoren für Investitionen. Auch die Zahl der Investitionsprojekte deutscher Unternehmen im europäischen Ausland ist um 24 Prozent auf 484 gesunken, was den stärksten Rückgang seit Beginn der Erhebung im Jahr 2006 darstellt. In der Rangliste der attraktivsten Investitionsstandorte in Europa bleibt Frankreich an der Spitze, gefolgt von Großbritannien und Deutschland.
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Der Rückgang ausländischer Investitionen könnte zu weniger Arbeitsplätzen und geringeren wirtschaftlichen Wachstumsraten in Deutschland führen.
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