EU-Kommission senkt Wachstumsprognose für Deutschland auf 0,6 Prozent
Prognose halbiert: EU-Kommission traut Deutschland nur noch Mini-Wachstum zu

Image: Ntv
Die Europäische Kommission hat die Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2023 auf nur noch 0,6 Prozent gesenkt, was die Hälfte der vorherigen Schätzung von 1,2 Prozent ist. Hohe Energiepreise, die durch den Iran-Krieg verursacht werden, belasten die Wirtschaft. Die EU insgesamt wird ebenfalls schwächer wachsen, mit einer Prognose von 1,1 Prozent.
- 01Die EU-Kommission erwartet für die Eurozone ein Wachstum von nur 0,9 Prozent.
- 02Die Bundesregierung hat ihre Prognose auf ein Mini-Wachstum von 0,5 Prozent reduziert.
- 03Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) prognostiziert ein Wachstum von nur 0,4 Prozent.
- 04Die Kommission fordert gezielte Hilfen für bedürftige Haushalte und stark betroffene Unternehmen.
- 05Die Abhängigkeit von Öl und Gas in der EU ist geringer geworden, erneuerbare Energien sind wichtiger.
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Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2023 auf 0,6 Prozent halbiert, nachdem sie im Herbst noch mit 1,2 Prozent gerechnet hatte. Diese Anpassung ist auf die hohen Energiepreise zurückzuführen, die durch den Iran-Krieg verursacht wurden. Auch die Prognose für die gesamte EU wurde von 1,4 Prozent auf 1,1 Prozent gesenkt, während die Eurozone nur mit 0,9 Prozent Wachstum rechnet. Die Bundesregierung hat ihre Erwartungen ebenfalls reduziert und geht nun von einem Mini-Wachstum von 0,5 Prozent aus. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet sogar nur 0,4 Prozent Wachstum. Die Kommission weist darauf hin, dass die wirtschaftliche Entwicklung stark von der Dauer des Konflikts im Nahen Osten abhängt. Zudem wird die Notwendigkeit gezielter Hilfen für betroffene Haushalte und Unternehmen betont, da allgemeine Hilfen langfristig teuer sein könnten. Die EU hat in den letzten Jahren einen Strukturwandel durchlaufen, wodurch die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen gesenkt wurde, was in der aktuellen Krise von Vorteil sein könnte.
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Die reduzierte Wachstumsprognose könnte zu höheren Lebenshaltungskosten und einer stagnierenden Wirtschaft führen, was insbesondere Haushalte und Unternehmen in Deutschland betrifft.
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