Arbeitgeber fordern Abschaffung der abschlagsfreien Früherente in Deutschland
"Teurer Irrweg": Arbeitgeber pochen auf Ende der abschlagsfreien Frührente

Image: Ntv
Arbeitgeber in Deutschland fordern die Beendigung der abschlagsfreien Früherente für langjährig Versicherte, um die Staatskasse zu entlasten. Eine Studie zeigt, dass dies jährlich 9,5 Milliarden Euro einsparen könnte. Die SPD widerspricht und betont die Notwendigkeit dieser Regelung für Menschen in belastenden Berufen.
- 01Die Abschaffung der abschlagsfreien Früherente könnte die Staatskasse um 9,5 Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang entlasten.
- 02Jährlich nutzen zwischen 250.000 und 280.000 Erwerbstätige die Möglichkeit, nach mindestens 45 Beitragsjahren ohne Abschläge in Rente zu gehen.
- 03Die Arbeitgebervereinigung BDA argumentiert, dass die Regelung den Arbeitsmarkt negativ beeinflusst und ein Beschäftigungspotenzial von 125.000 Vollzeitstellen verloren geht.
- 04Die SPD lehnt die Abschaffung ab und betont, dass es um Gerechtigkeit für Menschen in körperlich oder psychisch belastenden Berufen geht.
- 05Die Diskussion über die Reform der Früherente wird auch innerhalb der Union zunehmend laut.
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In Deutschland fordern Arbeitgeber eine Abschaffung der abschlagsfreien Früherente für langjährig Versicherte, um die finanziellen Belastungen der gesetzlichen Rentenversicherung zu reduzieren. Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA), bezeichnete die Regelung als 'teuren Irrweg', der sich angesichts des demografischen Wandels nicht länger halten lasse. Laut einer Studie könnte die Staatskasse durch die Abschaffung jährlich um 9,5 Milliarden Euro entlastet werden. Jährlich nutzen zwischen 250.000 und 280.000 Erwerbstätige die Möglichkeit, nach mindestens 45 Beitragsjahren ohne Abschläge in Rente zu gehen. Kampeter argumentierte, dass die Regelung den Arbeitsmarkt belaste und ein Beschäftigungspotenzial von 125.000 Vollzeitstellen verhindere. Die SPD hingegen lehnt die Forderung ab und betont, dass die Abschaffung besonders Menschen in belastenden Berufen hart treffen würde. Dagmar Schmidt, SPD-Fraktionsvize, erklärte, es gehe nicht um Privilegien, sondern um Gerechtigkeit nach einem langen Arbeitsleben.
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Die Diskussion um die Abschaffung der abschlagsfreien Früherente könnte erhebliche Auswirkungen auf die finanzielle Absicherung von langjährig Versicherten haben.
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