Cyberangriff auf Abrechnungsdienstleister: UKE in Hamburg betroffen
Hamburg: Hacker stehlen Patientendaten – Das ist bislang bekannt

Image: T-online
Ein Cyberangriff auf einen externen Abrechnungsdienstleister hat sensible Patientendaten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) betroffen. Insgesamt sind 5.244 Patienten, darunter privatversicherte und Selbstzahler, betroffen. Das UKE hat die Datenschutzaufsicht informiert und wird die Betroffenen schriftlich benachrichtigen.
- 015.244 Patienten des UKE sind betroffen, einschließlich Namen, Adressen und behandelnden Ärzten.
- 021.497 Abrechnungsfälle enthalten sensible Gesundheitsdaten wie Diagnosen und Behandlungshinweise.
- 03In vier Fällen sind auch Bank- oder Zahlungsdaten betroffen.
- 04Das UKE hat die Datenübertragung an den Dienstleister gestoppt und die Hamburger Datenschutzaufsicht informiert.
- 05Betroffene Patienten werden persönlich per Brief informiert, während das UKE mit anderen Kliniken und Behörden kommuniziert.
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Ein Cyberangriff auf einen externen Abrechnungsdienstleister hat dazu geführt, dass sensible Patientendaten des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) kompromittiert wurden. Das Krankenhaus selbst war nicht Ziel des Angriffs, sondern der Dienstleister, der für die Abrechnung zahlreicher Krankenhäuser in Deutschland zuständig ist. Nach ersten Erkenntnissen sind insgesamt 5.244 Patienten betroffen, wobei die Daten Namen, Adressen und behandelnde Ärzte umfassen. In 1.497 Abrechnungsfällen wurden auch sensible Gesundheitsdaten erfasst, darunter Diagnosen und spezifische Informationen zu Erkrankungen und Behandlungen. In vier Fällen sind zudem Bank- oder Zahlungsdaten betroffen. Das UKE hat die Datenübertragung an den Dienstleister gestoppt und die Hamburger Datenschutzaufsicht bereits am 16. April informiert. Die Klinik wird alle betroffenen Patienten schriftlich benachrichtigen, um sie über den Vorfall zu informieren. Experten des Dienstleisters schätzen, dass eine Veröffentlichung der entwendeten Daten unwahrscheinlich ist. Das UKE steht zudem im Austausch mit anderen betroffenen Kliniken und Behörden, um den Umfang des Vorfalls weiter zu klären.
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Betroffene Patienten müssen sich möglicherweise auf die Auswirkungen des Datenlecks einstellen, insbesondere in Bezug auf Datenschutz und mögliche Identitätsdiebstähle.
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