Interner Streit in der AfD: Abgeordneter Moosdorf erhält Ordnungsmaßnahme
Interner Streit eskaliert - AfD-Spitze mahnt eigenen Abgeordneten ab
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Die AfD-Bundestagsfraktion hat gegen den eigenen Abgeordneten Matthias Moosdorf aus Sachsen eine Ordnungsmaßnahme ergriffen. Moosdorf muss ein Ordnungsgeld von 5000 Euro zahlen, darf sechs Wochen lang nicht im Bundestag sprechen und für drei Monate nicht an Fraktionsveranstaltungen teilnehmen, nachdem er den außenpolitischen Sprecher Markus Frohnmaier scharf kritisiert hatte.
- 01Matthias Moosdorf wurde mit einem Ordnungsgeld von 5000 Euro belegt und für sechs Wochen von Bundestagsreden ausgeschlossen.
- 02Moosdorf kritisierte Frohnmaier in einem Brandbrief wegen dessen Aussagen zur US- und Israel-Politik im Iran-Krieg.
- 03Der Konflikt hat persönliche Dimensionen, da Moosdorf bis 2025 außenpolitischer Sprecher der AfD war und nach Kontroversen abgelöst wurde.
- 04Moosdorf hat in der Vergangenheit bereits mehrere Ordnungsmaßnahmen erhalten, unter anderem wegen einer nicht genehmigten Russlandreise.
- 05Markus Frohnmaier äußerte sich nur kurz zur Situation und kündigte eine interne Besprechung an.
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Die AfD-Bundestagsfraktion hat gegen den sächsischen Abgeordneten Matthias Moosdorf eine drastische Ordnungsmaßnahme ergriffen, nachdem er in einem internen Brandbrief den außenpolitischen Sprecher der Fraktion, Markus Frohnmaier, scharf angegriffen hatte. Moosdorf muss nun 5000 Euro Ordnungsgeld zahlen, ist für sechs Wochen von der Teilnahme an Bundestagsreden ausgeschlossen und darf für drei Monate nicht an Fraktionsveranstaltungen teilnehmen. In seinem Schreiben kritisierte Moosdorf Frohnmaier scharf für dessen mangelnde „analytische Präzision“ und „diplomatisches Gespür“, insbesondere in Bezug auf die militärischen Einsätze der USA und Israels im Iran-Krieg. Er bezeichnete Frohnmaiers Formulierung von „präzisen chirurgischen Einsätzen“ als „zynisch und unangemessen“ angesichts ziviler Opfer. Der Konflikt hat auch persönliche Dimensionen, da Moosdorf bis 2025 außenpolitischer Sprecher der AfD war und nach mehreren Kontroversen abgelöst wurde. Moosdorf hat in der Vergangenheit bereits für Schlagzeilen gesorgt, unter anderem wegen eines Vorwurfs, 2023 im Bundestag den Hitlergruß gezeigt zu haben, was er bestreitet. Frohnmaier reagierte auf die Angriffe mit der Ankündigung, die Angelegenheit intern zu besprechen.
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Die internen Konflikte innerhalb der AfD könnten die politische Stabilität und die öffentliche Wahrnehmung der Partei beeinträchtigen.
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