SPD-Politiker kritisieren Torsten Albig scharf für AfD-Vorstoß
"Der Feind steht rechts": SPD-Politiker gehen Torsten Albig für AfD-Vorstoß scharf an
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Torsten Albig, ehemaliger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, fordert von der SPD eine Überprüfung ihrer Brandmauer zur AfD, was auf heftige Kritik innerhalb der Partei stößt. Führende SPD-Politiker betonen, dass eine Zusammenarbeit mit der AfD ausgeschlossen sei, da diese gegen die Werte der Sozialdemokratie stehe.
- 01Jochen Ott, der SPD-Fraktionschef in Nordrhein-Westfalen, bezeichnete Albigs Vorstoß als 'falsch und verheerend'.
- 02Julian Barlen, der SPD-Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern, fordert eine stabile Regierung ohne Ratschläge von ehemaligen Politikern.
- 03Steffen Krach, der Berliner SPD-Chef, erklärt, dass die AfD im Widerspruch zu den Werten der SPD stehe.
- 04Albig, der von 2012 bis 2017 Regierungschef war, ist mittlerweile Tabaklobbyist und fordert die Akzeptanz von Minderheitsregierungen, die von der AfD toleriert werden.
- 05Die AfD begrüßte Albigs Äußerungen und betonte, dass der Wählerwille eine Veränderung der Politik erzwingen könnte.
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Torsten Albig, ehemaliger Ministerpräsident von Schleswig-Holstein und jetzt Tabaklobbyist, hat innerhalb der SPD für Aufregung gesorgt, indem er einen Kurswechsel in der Haltung zur Alternative für Deutschland (AfD) gefordert hat. In einem Interview äußerte Albig, dass die SPD die Realität der Wählerstimmen für die AfD anerkennen müsse, da etwa 30 Prozent der Wähler diese Partei unterstützen. Er schlug vor, dass die SPD Minderheitsregierungen akzeptieren sollte, die von der AfD toleriert werden. Diese Äußerungen stießen auf scharfe Kritik von führenden SPD-Politikern. Jochen Ott, der Fraktionschef der SPD in Nordrhein-Westfalen, bezeichnete Albigs Vorschlag als 'falsch und verheerend' und betonte, dass die SPD niemals mit den 'ideologischen Nachfahren' einer Partei zusammenarbeiten könne, die die Sozialdemokraten verfolgt habe. Auch Julian Barlen und Steffen Krach äußerten sich ablehnend und hoben hervor, dass die AfD in direktem Widerspruch zu den Werten der SPD stehe, die sich für Gleichheit und Demokratie einsetze. Die AfD hingegen lobte Albigs Ansatz und argumentierte, dass der Wählerwille eine Veränderung der politischen Landschaft erzwingen könnte.
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Die Diskussion um eine mögliche Zusammenarbeit mit der AfD könnte die politische Landschaft in Schleswig-Holstein und darüber hinaus beeinflussen.
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