Hausärzte kritisieren Warkens Sparpläne als Bedrohung für Praxen
Hausärzte werfen Warken „Zerstörungsprogramm“ für Praxen vor
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Der Hausärzteverband hat die Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als planlos und schädlich für Hausarztpraxen bezeichnet. Verbandsvorsitzender Markus Blumenthal-Beier warnt, dass die Reform der Primärversorgung gefährdet ist, wenn die Einsparungen in der geplanten Form durchgesetzt werden.
- 01Hausärzteverband kritisiert Sparpläne als 'Zerstörungsprogramm'.
- 02Ministerin Warken plant Einsparungen, die die Primärversorgung gefährden könnten.
- 03Ziel der Reform ist eine bessere Patientensteuerung durch Hausärzte.
- 04Bundeskabinett soll Sparpaket am 29. April beschließen.
- 05Einsparungen betreffen auch die Bezahlung bestimmter ärztlicher Leistungen.
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Der Hausärzteverband hat die Sparpläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken als 'vollkommen planlos' und als 'Zerstörungsprogramm für die Hausarztpraxen' kritisiert. Verbandsvorsitzender Markus Blumenthal-Beier erklärte, dass die Ministerin einerseits mehr Aufgaben für Hausärzte fordere, während sie gleichzeitig massive Einsparungen bei den Praxen vornehme. Dies gefährde die Reform der Primärversorgung, die darauf abzielt, dass Hausärzte die erste Anlaufstelle für Patienten werden. Das Bundeskabinett plant, am 29. April Warkens Sparpaket zu beschließen, das die gesetzlichen Krankenkassen bis 2027 um knapp 20 Milliarden Euro entlasten soll. Die Einsparungen sollen durch höhere Zuzahlungen und Kürzungen bei den Versorgungsanbietern erreicht werden, was auch die Bezahlung für bestimmte ärztliche Leistungen betrifft.
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Die geplanten Einsparungen könnten die Qualität der medizinischen Versorgung in Hausarztpraxen beeinträchtigen, was direkte Auswirkungen auf die Patientenversorgung hat.
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