Katherina Reiche sorgt für Kontroversen mit Aussagen über Westenergie
Wirtschaftsministerium: Katherina Reiche irritiert mit Westenergie-Aussage
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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bei einer Pressekonferenz zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber Westenergie Falschaussagen gemacht, indem sie behauptete, nie in der Gaslobby tätig gewesen zu sein. Diese Äußerung steht im Widerspruch zu den Angaben von Westenergie, die ein umfangreiches Gasnetz betreiben und 1,5 Millionen Haushalte in Deutschland mit Erdgas versorgen.
- 01Katherina Reiche bestreitet ihre Verbindungen zur Gaslobby.
- 02Westenergie betreibt ein umfangreiches Gasnetz und versorgt 1,5 Millionen Haushalte.
- 03Die Ministerin war bis vor einem Jahr Vorstandsvorsitzende von Westenergie.
- 04Westenergie investiert auch in erneuerbare Energien.
- 05Eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium blieb unbeantwortet.
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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat mit ihrer Aussage, sie sei nie in der Gaslobby tätig gewesen, für Irritationen gesorgt. Bei einer Pressekonferenz zum Frühjahresgutachten der Bundesregierung wies sie Vorwürfe zurück, sie vertrete die Interessen der Gasindustrie. Reiche behauptete, Westenergie, wo sie bis vor einem Jahr als Vorstandsvorsitzende tätig war, sei kein Gasunternehmen. Dies steht jedoch im Widerspruch zu den Angaben von Westenergie, die ein umfangreiches Gasnetz betreiben und 1,5 Millionen Haushalte in Deutschland mit Erdgas versorgen. Laut der Unternehmenswebsite flossen im Jahr 2022 64 Milliarden Kilowattstunden durch das Gasnetz von Westenergie. Reiche war zuvor Vorsitzende des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), einem Lobbyverband, der sich auch mit Gasgeschäften beschäftigt. Trotz der Investitionen in erneuerbare Energien bleibt die Frage nach den genauen Verbindungen zur Gaslobby offen, da eine Anfrage an das Wirtschaftsministerium unbeantwortet blieb.
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Die Aussagen von Katherina Reiche könnten das Vertrauen in die Politik und ihre Verbindungen zur Energieindustrie beeinträchtigen, was sich auf die öffentliche Wahrnehmung der Energiewende auswirken könnte.
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