Wal Timmy ist tot: Backhaus verteidigt gescheiterte Rettungsaktion
T-online
Image: T-online
Newsblog zum Buckelwal-Fund in Dänemark Minister Backhaus verteidigt gescheiterte Wal-Rettung Vor Anholt liegt ein Walkadaver, Möwen zerlegen ihn bereits. Ob es der Wal Timmy ist, bleibt trotz erster Untersuchungen offen. Alle Entwicklungen im Newsblog. Inhaltsverzeichnis - Minister Backhaus verteidigt gescheiterte Rettungsaktion - Toter Wal vor Dänemark ist Timmy - "Ich habe keine Ahnung, ob es Timmy ist oder nicht" - Für Aasfresser ist der Wal wie ein Jackpot - Tierärztin der Aktivisten kann Wal Timmy nicht erkennen - Experte: Gestrandeter Wal "wahrscheinlich" Timmy - Kein GPS-Sender am toten Wal gefunden Minister Backhaus verteidigt gescheiterte Rettungsaktion Jetzt ist endgültig klar: Die Rettungsaktion der privaten Initiative ist gescheitert. Der mehrmals an der Küste Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns gestrandete Wal war von Aktivisten mit Hilfe eines Lastkahns in die Meerenge zwischen Ostsee und Nordsee gebracht und am 2. Mai etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt ausgesetzt worden. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus versuchte sich am Samstag an einer Verteidigung. Die Duldung des Rettungsversuchs sei keine Wissenschaftskritik gewesen, sagte er. "Ich halte es für absolut menschlich, auch die geringste Chance zu nutzen, wenn es um ein Leben geht. Wer das kritisieren will, möge das tun." Jetzt gelte es, aus dem Geschehen die bestmöglichen Lehren zu ziehen und das Handeln in Zukunft danach auszurichten, so der Minister. "Der Tod des Wals sollte uns mahnen, Natur, Artenschutz und Klimaschutz noch ernster zu nehmen. Denn wir Menschen sind Teil des gesamten Ökosystems." Backhaus dankte der dänischen Umweltbehörde, die geholfen habe, das Schicksal des Wals endgültig zu klären. Nun müsse mit den dänischen Behörden geklärt werden, was weiter mit dem toten Tier geschehen solle. Toter Wal vor Dänemark ist Timmy An dem vor der dänischen Insel Anholt gestrandeten toten Wal ist laut der Dänischen Naturschutzbehörde Miljøstyrelsen ein GPS-Sender gefunden worden. Damit ist nun klar: Es handelt sich dabei um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwal Timmy. "Ich habe keine Ahnung, ob es Timmy ist oder nicht" Erste Proben des toten Wals hat Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde bereits genommen. Am Samstagmittag (16. Mai) will er den Kadaver erneut untersuchen – gemeinsam mit einer deutschen Tierärztin. "Wir fahren um 12 Uhr raus", sagte er RTL am Telefon. Ob sich dabei klärt, ob es sich tatsächlich um Wal Timmy handelt, ist bislang offen. Derzeit gibt es lediglich Spekulationen. "Ich habe keine Ahnung, ob es Timmy ist oder nicht", erklärt Abildstrøm. Er habe "nie gesagt", dass der tote Wal identisch mit dem zuletzt wochenlang beobachteten Ostsee-Buckelwal sei. Allerdings räumt der Experte ein, dass Buckelwale in dänischen Gewässern äußerst selten sind. "Vielleicht ist es also der Wal aus Deutschland – oder vielleicht ein anderer", so Abildstrøm.
Originalartikel lesen
Besuchen Sie die Quelle für den vollständigen Artikel.




