Ukraine-Krieg: Selenskyj – Westliche Firmen umgehen Russland-Sanktionen
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Newsblog zum Krieg in der Ukraine Selenskyj: Deutsche Firma liefert Putin Raketentechnik Selenskyj fürchtet eine Ausweitung der russischen Kampfzone. Die Ukraine greift eine russische Raffinerie an. Alle Entwicklungen im Newsblog. Samstag, 16. Mai Selenskyj: Westliche Firmen umgehen Russland-Sanktionen Nach den jüngsten schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen den Aggressor gefordert. "Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew. "Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den Vereinigten Staaten hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können." Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee bei ihren Angriffen auf ukrainische Städte. "Russlands Verbindungen zur Welt, die dem Krieg dienen, sind eine direkte Bedrohung für das Leben", sagte der ukrainische Präsident. Die "Financial Times" berichtete unter Berufung auf das ukrainische Präsidialamt: Aufgefundene Raketenbruchteile "enthielten Chips von US-amerikanischen Marken wie Texas Instruments, AMD und Kyocera AVX sowie von der deutschen Harting Technology Group, dem niederländischen Unternehmen Nexperia und anderen". Bei dem tagelangen russischen Luftangriff am Mittwoch und Donnerstag waren in Kiew durch einen Raketentreffer auf einen Wohnblock 24 Menschen getötet worden. Am Samstagabend schickten beide Kriegsparteien Drohnenschwärme auf das Gebiet des Gegners. Kiew: Russland übergibt mehr als 500 Leichen mutmaßlicher ukrainischer Soldaten Die Ukraine hat nach eigenen Angaben mehr als 500 von Russland übergebene Leichen erhalten. Im Zuge der Rückführungsbemühungen seien die Leichen "von 528 Verstorbenen" in die Ukraine zurückgebracht worden, teilte das ukrainische Zentrum für Kriegsgefangene am Samstag in den Onlinenetzwerken mit, ohne sich zum Datum der Übergabe zu äußern. "Nach Angaben der russischen Seite könnte es sich um ukrainische Soldaten handeln", fügte es hinzu. Die Ermittler und Experten würden nun alle notwendigen Schritte unternehmen, "um die repatriierten Verstorbenen zu identifizieren". Am Freitag hatten Russland und die Ukraine jeweils 205 Kriegsgefangene ausgetauscht. Bei den 528 übergebenen Leichen soll es sich um getötete ukrainische Soldaten handeln. Kreml kündigt Putin-Reise nach China an Gerade erst war US-Präsident Donald Trump in Peking. Jetzt will sich auch Kremlchef Putin mit Chinas Staatschef Xi Jinping treffen – und das schon in wenigen Tagen.
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