Industriekatastrophe in Washington: Hoffnung auf Überlebende schwindet
Kaum noch Hoffnung für vermisste Chemiearbeiter
Image: Welt
Nach einem schweren Unglück in einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA rechnen die Einsatzkräfte nicht mehr mit Überlebenden. Zwei Todesfälle sind bestätigt, neun Personen werden vermisst. Ein Tank mit mehr als 3,4 Millionen Litern Weißlauge ist geplatzt, was zu einer Kontamination des angrenzenden Columbia Rivers führte.
- 01Die Einsatzkräfte haben die Suche nach Überlebenden eingestellt und konzentrieren sich nun auf die Bergung der Opfer.
- 02Zwei Menschen sind bisher tot, während neun weitere vermisst werden.
- 03Der Gouverneur von Washington, Bob Ferguson, bezeichnete den Vorfall als mögliche die tödlichste Industriekatastrophe des Bundesstaats.
- 04Der beschädigte Tank hatte eine Kapazität von über 3,4 Millionen Litern und galt zunächst als einsturzgefährdet.
- 05Es wurde eine erhöhte Konzentration von Weißlauge im Columbia River festgestellt, jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Trinkwasser- und Luftqualität.
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Nach einem verheerenden Unglück auf dem Gelände einer Verpackungsfirma im Nordwesten der USA haben die Einsatzkräfte ihre Hoffnung auf Überlebende aufgegeben. Der örtliche Feuerwehrchef Scott Goldstein erklärte, dass es nun darum gehe, die vermissten Personen zu bergen. Bislang sind zwei Todesfälle bestätigt, während neun Menschen weiterhin vermisst werden. Der Gouverneur des Bundesstaats Washington, Bob Ferguson, kündigte an, dass dies möglicherweise die tödlichste Industriekatastrophe in der modernen Geschichte des Bundesstaats sein könnte. Ein riesiger Tank mit einer Kapazität von über 3,4 Millionen Litern Weißlauge war am Dienstag geplatzt, was die Bergungsarbeiten erschwerte, da der Tank als einsturzgefährdet galt. Die Feuerwehr gab jedoch an, dass sich weniger Restflüssigkeit im Tank befindet als ursprünglich angenommen, was die Bergung erleichtert. Zudem wurde festgestellt, dass ein Teil der Weißlauge in den angrenzenden Columbia River gelangte, wobei Proben eine erhöhte Konzentration im Flusswasser bestätigten. Bisher gibt es jedoch keine negativen Auswirkungen auf die Trinkwasser- und Luftqualität.
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Die Bergungsarbeiten und die Kontamination des Columbia Rivers könnten langfristige Auswirkungen auf die Umwelt und die lokale Bevölkerung haben.
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