Ebola-Ausbruch im Kongo: 670 Verdachtsfälle und 160 Todesopfer gemeldet
Kongo meldet 670 Ebola-Verdachtsfälle und 160 mutmaßliche Todesopfer
Image: Welt
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind die Ebola-Verdachtsfälle auf 671 gestiegen, während 160 mutmaßliche Todesfälle gemeldet wurden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen höher sein könnte. In Uganda gibt es derzeit keine neuen Fälle, während ein US-Arzt in Berlin behandelt wird.
- 01Die WHO berichtet von fast 600 Verdachtsfällen, was auf eine steigende Infektionsrate hinweist.
- 02Der Ebola-Ausbruch in der Provinz Ituri ist der 17. registrierte Ausbruch im Kongo seit 1976.
- 03Die Übertragung des Ebola-Virus erfolgt durch Körperkontakt und Körperflüssigkeiten.
- 04Ein Streit um die Leiche eines Ebola-Opfers führte zu einem Brand in einer Klinik im Ostkongo.
- 05Ein US-Arzt, der sich im Kongo infiziert hat, wird in der Berliner Charité behandelt und befindet sich in stabilem Zustand.
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Die Ebola-Infektionszahlen im Osten der Demokratischen Republik Kongo steigen rasant an. Aktuell gibt es 671 Verdachtsfälle und 160 vermutete Todesfälle, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass die tatsächliche Zahl der Infektionen möglicherweise höher ist, da nicht alle Fälle gemeldet werden. In Uganda sind bis jetzt keine neuen Infektionen gemeldet worden, abgesehen von zwei bekannten Fällen bei Reisenden aus dem Kongo. Ein US-amerikanischer Arzt, der sich im Kongo mit dem Virus angesteckt hat, wurde in die Berliner Charité gebracht, wo auch seine Familie in einer speziellen Isolierstation behandelt wird. Der Mann befindet sich in stabilem Zustand. Der Ebola-Ausbruch, der in der Provinz Ituri begann, ist der 17. registrierte Ausbruch im Kongo seit 1976 und betrifft den Bundibugyo-Typ des Virus, für den es keine Impfstoffe oder Therapien gibt. Zudem kam es zu einem Brand in einer Klinik im Ostkongo, ausgelöst durch einen Streit um die Leiche eines Ebola-Opfers, was die ohnehin angespannte Lage weiter verschärft.
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Die steigenden Ebola-Fälle könnten die Gesundheitsversorgung im Ostkongo stark belasten und die Bevölkerung gefährden.
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