Bundesrechnungshof kritisiert hohe Ausgaben für externe Berater der Rentenversicherung
Rentenversicherung: Rechnungshof kritisiert die teuren Berater-Verträge

Image: T-online
Der Bundesrechnungshof hat die Deutsche Rentenversicherung Bund wegen übermäßiger Ausgaben für externe Berater kritisiert. Trotz finanzieller Herausforderungen wurden Millionen Euro ausgegeben, ohne den Bedarf ausreichend nachzuweisen. Die Prüfer bemängeln unzureichende Begründungen und fehlende Nachvollziehbarkeit der Beratungsleistungen.
- 01Die Deutsche Rentenversicherung Bund gab im geprüften Zeitraum fast 20 Millionen Euro für strategische Beratung aus.
- 02Die Prüfer kritisieren, dass der Bedarf für externe Beratungen häufig nicht überzeugend belegt wird.
- 03Die Zahl der Beschäftigten in der zuständigen Stabsstelle stieg von drei auf 57 Personen, ohne die Abhängigkeit von externen Beratern zu verringern.
- 04Für die Jahre 2025 bis 2029 plant die Rentenversicherung externe Beratungskosten von 4,7 Millionen Euro für Unternehmensentwicklung.
- 05Die Prüfer bemängeln, dass konkrete Ziele und messbare Ergebnisse oft nicht dokumentiert werden.
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Der Bundesrechnungshof hat die Deutsche Rentenversicherung Bund wegen ihrer hohen Ausgaben für externe Berater kritisiert. In einem aktuellen Bericht wird festgestellt, dass über Jahre hinweg Millionenbeträge ausgegeben wurden, ohne den tatsächlichen Bedarf ausreichend nachzuweisen. Insbesondere die Ausgaben für strategische Beratung, die sich im geprüften Zeitraum auf fast 20 Millionen Euro summierten, stehen im Fokus. Die Prüfer bemängeln, dass die Begründungen für die Beratungsleistungen oft unzureichend sind und konkrete Ziele sowie nachvollziehbare Bedarfsnachweise fehlen. Obwohl die Rentenversicherung organisatorische Reformen angekündigt hat, zeigen die bisherigen Maßnahmen noch keine nachweisbare Wirkung. Zudem stieg die Zahl der Mitarbeiter in der zuständigen Stabsstelle von ursprünglich drei auf 57, was die Abhängigkeit von externen Beratern nicht verringert hat. Für die kommenden Jahre plant die Rentenversicherung weitere externe Beratungskosten von 4,7 Millionen Euro, wobei auch hier die Begründungen häufig vage bleiben.
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Die hohen Ausgaben für externe Berater könnten die finanzielle Stabilität der Rentenversicherung gefährden.
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