Londoner Bürgermeister blockiert Palantir-Deal mit der Metropolitan Police
Daten für Sicherheitsbehörden: Bürgermeister von London blockiert Palantir-Deal der Polizei

Image: Ntv
Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat einen 50 Millionen Pfund schweren Vertrag zwischen der Metropolitan Police und dem US-Technologieunternehmen Palantir blockiert. Khan äußerte Bedenken hinsichtlich der ethischen Implikationen und verwies auf Verfahrensregeln, die nicht eingehalten wurden. Die Polizei kritisiert die Entscheidung und fordert moderne Technologie zur Verbesserung ihrer Arbeit.
- 01Der Blockierte Deal mit Palantir hätte mehr als 57 Millionen Euro gekostet.
- 02Die Metropolitan Police betrachtete Palantir als einzigen ernsthaften Anbieter für ihre Technologieanforderungen.
- 03Khan betont, dass die Londoner Bevölkerung nur Unternehmen unterstützen möchte, die die Werte der Stadt teilen.
- 04Palantir ist in Deutschland ebenfalls umstritten, wo mehrere Bundesländer die Software nutzen.
- 05Die Gesellschaft für Freiheitsrechte warnt vor den Risiken der Palantir-Software für die Privatsphäre der Bürger.
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Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan hat den geplanten Vertrag zwischen der Metropolitan Police und dem US-Technologieunternehmen Palantir über 50 Millionen Pfund (über 57 Millionen Euro) blockiert. Khan führte an, dass die Polizei keine angemessene Beschaffungsstrategie vorgelegt habe und dies einen "klaren und schwerwiegenden Verstoß" gegen die Verfahrensregeln darstelle. Er äußerte zudem ethische Bedenken und betonte, dass die Londoner Bevölkerung nur Unternehmen unterstützen möchte, die die Werte der Stadt teilen. Die Metropolitan Police kritisierte die Entscheidung und forderte den Zugang zu moderner Technologie, um ihre Effizienz zu steigern. In Deutschland wird Palantir ebenfalls kontrovers diskutiert, da mehrere Bundesländer die Software zur Datenanalyse nutzen. Die Gesellschaft für Freiheitsrechte warnt vor den potenziellen Risiken für die Privatsphäre von Bürgern, die durch die Software ins Visier der Polizei geraten könnten. Experten der Vereinten Nationen warnen zudem vor ethischen und rechtlichen Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Zielerfassung.
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Die Entscheidung des Bürgermeisters könnte die Modernisierung der Polizeiarbeit in London beeinträchtigen, da der Zugang zu fortschrittlicher Technologie blockiert wurde.
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