Bundesjustizministerin Hubig unterstützt 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung im Sexualstrafrecht
Bundesjustizministerin Hubig kann sich „Nur-Ja-heißt-Ja“-Regelung vorstellen
Image: Welt
Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) befürwortet eine 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung im Sexualstrafrecht, die sexuelle Handlungen nur mit ausdrücklicher Zustimmung aller Beteiligten als einvernehmlich betrachtet. Diese Regelung könnte im Einklang mit der Istanbul-Konvention und bestehenden internationalen Rechtsordnungen stehen.
- 01Hubig sieht gute Gründe für eine gesetzliche Regelung der 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung im Sexualstrafrecht.
- 02Die Regelung 'Nein heißt Nein' wurde vor zehn Jahren im deutschen Sexualstrafrecht eingeführt.
- 03Die Grünen haben im April einen Vorschlag zur Einführung der 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung gemacht.
- 04Der Bundestag hat bereits über diese Regelung debattiert, jedoch noch nicht abgestimmt.
- 05Hubig betont die Einigkeit mit dem Koalitionspartner, die EU-Initiative zur 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung für Jugendliche zu unterstützen.
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Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat in einem Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) ihre Unterstützung für eine 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung im Sexualstrafrecht zum Ausdruck gebracht. Sie argumentiert, dass sexuelle Handlungen nur dann als einvernehmlich und nicht strafbar gelten sollten, wenn alle Beteiligten ausdrücklich zustimmen. Hubig verweist auf internationale Rechtsordnungen, die ähnliche Regelungen bereits erfolgreich implementiert haben, und hebt hervor, dass die Istanbul-Konvention Konsens als zentralen Maßstab für die Bewertung sexueller Handlungen fordert. Die bestehende Regelung 'Nein heißt Nein', die vor zehn Jahren in Kraft trat, könnte durch diese neue Regelung ergänzt werden, die im April von den Grünen vorgeschlagen wurde. Der Bundestag hat bereits über den Vorschlag debattiert, jedoch steht eine Abstimmung noch aus. Hubig betont zudem die Einigkeit innerhalb der Koalition, die EU-Initiative zur Einführung einer 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung für Jugendliche zu unterstützen, was sie als bedeutenden Fortschritt ansieht.
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Die Einführung einer 'Nur-Ja-heißt-Ja'-Regelung könnte die rechtlichen Rahmenbedingungen für sexuelle Handlungen in Deutschland erheblich verändern und den Schutz von Opfern stärken.
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