Heizungsgesetz: Fortschritte und Herausforderungen bei dem Verbot von Öl- und Gasheizungen
Heizungsgesetz: Verbot für Öl- und Gasheizungen rückt näher
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Das neue Heizungsgesetz in Deutschland, das ein Verbot für Öl- und Gasheizungen vorsieht, steht kurz vor einer Einigung zwischen der Koalition. Ein entscheidender Punkt ist der Mieterschutz, während die Einführung einer Grüngasquote für Bestandsheizungen ab 2029 geplant ist. Die Zeit drängt, da das Einbauverbot bis zum 30. Juni 2026 in Kraft treten soll.
- 01Das Heizungsgesetz soll ein Verbot für neue Öl- und Gasheizungen einführen.
- 02Die Koalition steht vor Herausforderungen, insbesondere beim Mieterschutz.
- 03Eine Grüngasquote für Bestandsheizungen soll ab 2029 eingeführt werden.
- 04Vermieter könnten verpflichtet werden, einen Teil der Heizkosten zu tragen.
- 05Die Bundesregierung muss bis zum Sommer wichtige Details klären.
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Das neue Heizungsgesetz in Deutschland, auch bekannt als Gebäude-modernisierungsgesetz (GMG), steht vor der Herausforderung, ein Verbot für den Einbau neuer Öl- und Gasheizungen zu etablieren. Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Frank Wetzel, äußerte, dass die Koalition aus Union und SPD kurz vor einer Einigung steht, jedoch bleibt unklar, ob ein Kabinettsbeschluss vor dem 30. Juni 2026 erfolgen kann. Ab diesem Datum wird ein Teil des bestehenden Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern in Kraft treten, das den Einbau fossiler Heizungen untersagt. Ein zentraler Streitpunkt ist der Mieterschutz, da die SPD verhindern möchte, dass Vermieter die höheren Brennstoffkosten auf die Mieter abwälzen. Stattdessen wird eine Regelung diskutiert, die Vermieter verpflichtet, einen Teil der Heizkosten zu tragen. Zudem plant die Bundesregierung die Einführung einer Grüngasquote für Bestandsheizungen ab 2029, die sicherstellen soll, dass Energieversorger schrittweise mehr grünes Gas in das bestehende Netz einspeisen. Viele Details zu dieser Regelung sind jedoch noch unklar, einschließlich der Kosten für Ökogase und der Kontrollmechanismen zur Einhaltung der Quoten. Die Bundesregierung muss bis zum Sommer Antworten auf diese offenen Fragen finden, um den Eigentümern die Anpassung an die neuen Bedingungen zu ermöglichen.
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Das neue Heizungsgesetz könnte erhebliche Auswirkungen auf Vermieter und Mieter in großen Städten haben, da die Kosten für Heizungen und Brennstoffe neu verteilt werden müssen.
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