Hantavirus-Ausbruch auf der 'Hondius': Experten sehen geringes Risiko für Europa
Hondius“-Passagiere fliegen in die Heimat - Experten sehen kaum Risiko für Virusausbreitung
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Nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff 'Hondius' in Teneriffa, Spanien, wurden über 140 Passagiere evakuiert. Experten, darunter Virologe Jonas Schmidt-Chanasit, schätzen das Risiko einer Virusausbreitung in Europa als sehr gering ein, da das Andesvirus nur begrenzt von Mensch zu Mensch übertragbar ist.
- 01Über 140 Passagiere des Kreuzfahrtschiffs 'Hondius' wurden wegen eines Hantavirus-Ausbruchs evakuiert.
- 02Das Risiko einer Ausbreitung des Andesvirus in Europa wird als sehr gering eingeschätzt.
- 03Das Andesvirus kann in seltenen Fällen von Mensch zu Mensch übertragen werden, jedoch ist dies nur bei engem Kontakt möglich.
- 04Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC empfiehlt Quarantäne für Passagiere für sechs Wochen nach dem letzten Kontakt.
- 05Es gibt derzeit keinen zugelassenen Impfstoff oder spezielle Therapie gegen das Hantavirus.
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Das Kreuzfahrtschiff 'Hondius' hat am Sonntagmorgen im Hafen von Teneriffa, Spanien, angelegt, nachdem über 140 Passagiere und die Crew wegen eines Ausbruchs des Hantavirus an Bord festgehalten wurden. Experten, darunter der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut, betonen, dass das Risiko einer Ausbreitung des Andesvirus in Europa als sehr gering einzuschätzen ist, da es nur in begrenztem Maße von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. Das Virus ist vor allem durch Kontakt mit Nagetieren und deren Ausscheidungen übertragbar. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC empfiehlt, dass evakuierte Passagiere für sechs Wochen in Quarantäne bleiben, um die Möglichkeit einer weiteren Ausbreitung zu minimieren. Trotz der ernsthaften Lage gibt die WHO Entwarnung und sieht das Risiko für die öffentliche Gesundheit als gering an. Die Experten fordern eine Kombination aus Isolation, Kontaktverfolgung und medizinischer Überwachung, um die Situation kontrollierbar zu halten.
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Die Quarantäne und medizinische Überwachung der Passagiere sind entscheidend, um eine mögliche Ausbreitung des Andesvirus in Europa zu verhindern.
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