Neuer Gesetzesentwurf zur Organspende in Deutschland: Widerspruchslösung geplant
Tausende auf Warteliste - So sollen mehr Organe gespendet werden
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Ein neuer Gesetzesentwurf in Deutschland sieht vor, dass künftig jeder Erwachsene automatisch Organspender ist, es sei denn, er widerspricht aktiv. Dies könnte dazu beitragen, die Zahl der Organspenden zu erhöhen, da derzeit etwa 8200 Patienten auf ein Spenderorgan warten.
- 01Neuer Gesetzesentwurf zur Organspende in Deutschland mit Widerspruchslösung.
- 02Alle Erwachsenen gelten als Organspender, sofern sie nicht aktiv widersprechen.
- 03Der Gesetzentwurf könnte die Organspenden deutlich erhöhen.
- 04Das Gesetz soll am 1. Januar 2030 in Kraft treten, wenn eine Mehrheit im Bundestag zustande kommt.
- 05Kritik an der Regelung kommt von der Stiftung Patientenschutz, die die Wirksamkeit anzweifelt.
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Ein fraktionsübergreifender Gesetzentwurf im deutschen Bundestag zielt darauf ab, die Organspende durch die Einführung einer Widerspruchslösung zu reformieren. Künftig sollen alle Erwachsenen als Organspender gelten, es sei denn, sie haben aktiv widersprochen. Derzeit warten etwa 8200 Patienten auf ein Spenderorgan, während im vergangenen Jahr nur 985 Spender registriert wurden. Ziel des Gesetzes ist es, die Organspenden zu erhöhen und das Thema in der Gesellschaft präsenter zu machen. Der CSU-Gesundheitspolitiker Hans Theiss betont, dass Deutschland im europäischen Vergleich nur auf Platz 22 bei den Organspendern steht. Das Gesetz soll am 1. Januar 2030 in Kraft treten, sofern es im Bundestag angenommen wird. Kritiker wie Eugen Brysch von der Stiftung Patientenschutz äußern jedoch Bedenken, dass eine Widerspruchslösung nicht automatisch zu mehr Spenden führen wird.
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Die Einführung der Widerspruchslösung könnte die Anzahl der verfügbaren Organspenden erheblich steigern, was direkt das Leben von Patienten beeinflussen kann, die auf ein Spenderorgan warten.
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