Depot erneut insolvent: 150 Filialen betroffen von der Pleitewelle im Einzelhandel
Insolvenz: Deko-Händler Depot ist erneut insolvent - 150 Filialen betroffen
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Die Deko-Kette Depot hat erneut Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, was 150 Filialen in Deutschland betrifft. Der Insolvenzantrag wurde beim Amtsgericht Aschaffenburg gestellt, und Thomas Rittmeister wurde als vorläufiger Sachwalter bestellt. Die Krise im stationären Einzelhandel wird durch anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten und den wachsenden Onlinehandel verschärft.
- 01Depot hat bereits im Jahr 2024 Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.
- 02Thomas Rittmeister, ein Rechtsanwalt aus Frankfurt, wurde als vorläufiger Sachwalter bestellt.
- 03Das Unternehmen hat seinen Sitz in Großostheim, Bayern.
- 04Die Insolvenz ist Teil einer größeren Krise im Einzelhandel, die durch den Iran-Krieg und eine sinkende Konsumneigung verschärft wird.
- 05Das Unternehmen hat keine Angaben zur Anzahl der Beschäftigten gemacht.
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Die Deko-Kette Depot, die von der GDC Deutschland GmbH betrieben wird, hat erneut Insolvenz in Eigenverwaltung beim Amtsgericht Aschaffenburg angemeldet. Dies ist bereits der zweite Insolvenzantrag innerhalb eines Jahres, nachdem im Jahr 2024 eine ähnliche Maßnahme ergriffen wurde, die zur Schließung zahlreicher Filialen führte. Aktuell betreibt Depot noch mehr als 150 Geschäfte in Deutschland. Der vorläufige Sachwalter, Rechtsanwalt Thomas Rittmeister aus Frankfurt, wurde bereits bestellt, um die Situation zu überwachen. Die Insolvenz von Depot ist Teil einer anhaltenden Krise im stationären Einzelhandel, die durch verschiedene Faktoren wie die wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge des Iran-Kriegs und den wachsenden Onlinehandel verstärkt wird. Viele Einzelhändler kämpfen mit sinkenden Umsätzen und einer veränderten Konsumhaltung der Verbraucher, insbesondere seit der COVID-19-Pandemie. Diese Entwicklungen haben nicht nur Depot, sondern auch andere Unternehmen im Einzelhandel, wie Mäc Geiz, betroffen, die ebenfalls Insolvenz anmelden mussten.
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Die Insolvenz von Depot könnte zu weiteren Filialschließungen und Arbeitsplatzverlusten führen, was die lokale Wirtschaft in den betroffenen Regionen belastet.
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