Britische Frau erhält Millionen aus Scheidung nach jahrzehntelangem Rechtsstreit
Mann "durch und durch unehrlich": Frau erstreitet nach Jahrzehnten Millionen aus Scheidung
Image: Ntv
Nach über 20 Jahren Rechtsstreit hat ein britisches Gericht der 61-jährigen Varsha Gohil 6,6 Millionen Pfund (ca. 7,6 Millionen Euro) aus dem Vermögen ihres Ex-Mannes zugesprochen, der während der Ehe Vermögenswerte verschleiert hatte. Der Fall zeigt die Schwierigkeiten bei der Aufteilung von Vermögen in Scheidungen.
- 01Varsha Gohil reichte 2002 die Scheidung von ihrem Ex-Mann Bhadresh Gohil ein und akzeptierte eine Abfindung von 270.000 Pfund.
- 02Der Ex-Mann wurde 2011 wegen Betrugs und Geldwäsche zu zehn Jahren Haft verurteilt.
- 03Das Gericht entschied, dass Gohil 6,6 Millionen Pfund aus Vermögenswerten zustehen, die nicht aus kriminellen Machenschaften stammen.
- 04Die juristischen Auseinandersetzungen zogen sich über zwei Jahrzehnte hin, da der Ex-Mann versuchte, die Vermögenswerte zu bestreiten.
- 05Richter bezeichneten den Ex-Mann als 'durch und durch unehrlich' und wiesen seine Darstellung als irreführend zurück.
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In einem bemerkenswerten Fall hat das High Court in Großbritannien der 61-jährigen Varsha Gohil nach über 20 Jahren Rechtsstreit 6,6 Millionen Pfund (ca. 7,6 Millionen Euro) aus dem Vermögen ihres Ex-Mannes Bhadresh Gohil zugesprochen. Die Scheidung wurde 2002 eingereicht, wobei Varsha Gohil Ehebruch und unzumutbares Verhalten als Gründe angab. Sie akzeptierte damals eine Abfindung von 270.000 Pfund, obwohl sie den Verdacht hatte, dass ihr Ex-Mann sein Vermögen verschleierte. Nach seiner Verurteilung wegen Betrugs 2011 und der Einfrierung von Vermögenswerten durch die Staatsanwaltschaft, entschied das Gericht 2015, dass sie die ursprüngliche Einigung anfechten könne. Die jüngste Entscheidung des Berufungsgerichts bestätigte, dass Varsha Gohil Anspruch auf Vermögenswerte hat, die nicht aus kriminellen Aktivitäten stammen. Der Richter stellte fest, dass der Ex-Mann 'durch und durch unehrlich' sei und seine Darstellung als Opfer nicht der Wahrheit entspreche.
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Die Entscheidung könnte Auswirkungen auf zukünftige Scheidungsverfahren in Großbritannien haben, insbesondere in Fällen, in denen Vermögenswerte nicht vollständig offengelegt werden.
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