Klimawandel in Europa: Extremwetter und Rekordwerte im Jahr 2025
Copernicus-Bericht 2025: Ein Jahr der Extreme in Europa
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Ein neuer Bericht der Weltmeteorologieorganisation (WMO) und des Copernicus-Programms zeigt, dass Europa 2025 von extremen Wetterereignissen betroffen war. Mindestens 95 Prozent des Kontinents erlebten überdurchschnittliche Temperaturen, während die durch Waldbrände zerstörte Fläche einen Rekordwert von 1,034 Millionen Hektar erreichte. Der Bericht warnt vor den gravierenden Folgen des Klimawandels für die Umwelt und die Gesellschaft.
- 0195 Prozent Europas erlebten 2025 überdurchschnittliche Temperaturen.
- 02Die durch Waldbrände zerstörte Fläche erreichte einen Rekordwert von 1,034 Millionen Hektar.
- 03Die Gletscher in Europa verzeichneten einen Netto-Massenverlust, mit 139 Gigatonnen Eisverlust in Grönland.
- 04Erneuerbare Energien machten 46,4 Prozent der Stromerzeugung in Europa aus, was als unzureichend angesehen wird.
- 05Die Kombination aus Hitze und Dürre führte dazu, dass über 70 Prozent der Flüsse weniger Wasser führten.
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Der Klimabericht 2025, veröffentlicht von der Weltmeteorologieorganisation (WMO) und dem Copernicus-Programm, zeigt alarmierende Entwicklungen in Europa. 95 Prozent des Kontinents erlebten Temperaturen über dem Durchschnitt, und die durch Waldbrände zerstörte Fläche erreichte einen Rekord von 1,034 Millionen Hektar. In Fennoskandinavien gab es im Juli eine dreiwöchige Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius, während in der Türkei sogar 50 Grad Celsius gemessen wurden. Die Gletscher in Europa litten unter einem Netto-Massenverlust, insbesondere in Grönland, wo 139 Gigatonnen Eis verloren gingen. Zudem war 2025 eines der trockensten Jahre, mit über 70 Prozent der Flüsse, die weniger Wasser führten als üblich. Der Bericht hebt hervor, dass die Erderwärmung hauptsächlich durch fossile Brennstoffe verursacht wird, obwohl der Anteil erneuerbarer Energien auf 46,4 Prozent gestiegen ist. Die WMO warnt, dass die Klimakrise keine zukünftige Bedrohung mehr ist, sondern bereits Realität. Politische Fortschritte wurden jedoch auch verzeichnet, da die EU plant, bis 2030 mindestens 20 Prozent ihrer Land- und Meeresflächen zu renaturieren.
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Die extremen Wetterereignisse und der Wassermangel haben direkte Auswirkungen auf die Landwirtschaft, die Energieversorgung und die Biodiversität in Europa.
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