FIFA erzielt Einigung im Millionen-Streit mit Ex-Nationalspieler Lassana Diarra
Anwalt dementiert: FIFA: Millionen-Streit mit Ex-Frankreich-Star beendet

Image: Ntv
Die FIFA hat eine außergerichtliche Einigung im Rechtsstreit mit dem ehemaligen französischen Nationalspieler Lassana Diarra erzielt, der 65 Millionen Euro von der Organisation forderte. Details der Einigung sind unklar, und Diarras Anwalt bestreitet eine solche Einigung.
- 01Lassana Diarra verklagte die FIFA und den belgischen Verband auf 65 Millionen Euro Entschädigung.
- 02Der Streit war durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2024 ausgelöst worden, das FIFA-Transferregeln als EU-rechtswidrig einstufte.
- 03Die FIFA hat betont, dass sie keine Schuld anerkannt oder eine Entschädigungszahlung geleistet hat.
- 04Der Fall Diarra führte zu Sammelklagen durch die Organisation Justice for Players gegen die FIFA und verschiedene nationale Verbände.
- 05Die Auswirkungen der Einigung auf die FIFA-Regularien und die betroffenen Spieler sind derzeit unklar.
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Im Rechtsstreit mit dem ehemaligen französischen Nationalspieler Lassana Diarra hat die FIFA nach eigenen Angaben eine außergerichtliche Einigung erzielt. Diarra hatte die FIFA und den belgischen Verband im Sommer 2025 auf eine Entschädigung von 65 Millionen Euro verklagt, nachdem der Europäische Gerichtshof 2024 bestimmte FIFA-Transferregeln als gegen EU-Recht verstoßend erklärt hatte. Die FIFA gab an, dass sie keine Schuld anerkannt oder eine Entschädigung gezahlt hat, und äußerte sich nicht weiter zu den Details der Einigung. Diarras Anwalt wies die Behauptung der FIFA zurück und erklärte, dass ihm von einer Einigung nichts bekannt sei. Der Streit entstand ursprünglich 2014, als Diarra von Lokomotive Moskau abwanderte, obwohl ein Vertrag bestand, was zu einer FIFA-Strafe von über zehn Millionen Euro führte. Diese Situation führte dazu, dass andere Vereine von einer Verpflichtung des Spielers absehen, da die FIFA-Regularien eine Haftung für mögliche Strafen vorsahen. Die Organisation Justice for Players plant Sammelklagen gegen die FIFA und nationale Verbände, da sie die neuen Regularien als unzureichend erachtet.
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Die Einigung könnte Auswirkungen auf zukünftige Transferregelungen und die rechtliche Situation von Spielern haben.
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