Demo am Brandenburger Tor: Männer setzen Zeichen gegen Gewalt an Frauen
„Es reicht nicht mehr aus, kein Täter zu sein“ – Demo prangert am Vatertag Gewalt gegen Frauen an
WeltImage: Welt
Am Vatertag protestierten am Brandenburger Tor in Berlin rund 3.500 Menschen gegen häusliche Gewalt und Femizide unter dem Motto „Männer gegen Gewalt“. Die Initiative fordert Männer auf, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv gegen Gewalt an Frauen einzusetzen. Ähnliche Demonstrationen fanden auch in Hamburg statt.
- 01Protest am Brandenburger Tor gegen Gewalt an Frauen mit etwa 3.500 Teilnehmern.
- 02Initiative „Männer gegen Gewalt“ fordert Männer zur aktiven Unterstützung auf.
- 03Redner betonen, dass Gewalt gegen Frauen ein strukturelles Problem ist.
- 04Ähnliche Aktionen in Hamburg mit dem Ziel, den Herrentag neu zu definieren.
- 05Gesellschaftliche Diskussion über Gewalt und Männlichkeit wird verstärkt.
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Am Donnerstag, dem Himmelfahrtstag, versammelten sich rund 3.500 Menschen am Brandenburger Tor in Berlin, um unter dem Motto „Männer gegen Gewalt“ gegen häusliche Gewalt, Femizide und sexuelle Belästigungen zu protestieren. Die Initiative „maennergegengewalt“ wollte mit dieser Aktion einen Kontrapunkt zu den traditionellen Vatertagsfeiern setzen. Felix Banaszak, der Bundesvorsitzende der Grünen, betonte, dass der Kampf gegen Gewalt an Frauen vor allem von Männern unterstützt werden müsse. Er forderte mehr Männer auf, sich aktiv zu beteiligen. Die Veranstaltung war musikalisch umrahmt und zog auch prominente Redner an, wie den Komiker Aurel Mertz und den Sänger Battal, der selbst Erfahrungen mit häuslicher Gewalt gemacht hat. Battal erklärte, dass es nicht mehr ausreiche, kein Täter zu sein; Männer müssten aktiv gegen Gewalt an Frauen eintreten. In Hamburg fand eine ähnliche Demonstration statt, bei der die Gruppe „ComeOnBoys“ dazu aufrief, den Herrentag neu zu besetzen und Verantwortung zu übernehmen. Die Veranstalter kritisierten patriarchale Strukturen und forderten eine breitere gesellschaftliche Diskussion über Gewalt gegen Frauen. Die Debatte über sexualisierte Gewalt erhielt durch die Vorwürfe gegen den Schauspieler Christian Ulmen neue Impulse, was zu zahlreichen weiteren Demonstrationen in vielen Städten führte.
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Die Demonstrationen könnten dazu beitragen, das Bewusstsein für Gewalt gegen Frauen zu schärfen und Männer zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen. Dies könnte langfristig zu einem kulturellen Wandel in der Gesellschaft führen.
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